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130 Millionen Euro? Dembélé-Poker nähert sich dem Ende

19. August 2017

130 Millionen Euro? Dembélé-Poker nähert sich dem Ende

Im Poker um Ousmane Dembélé zeichnet sich langsam aber sicher ein Ende ab. Wie Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc vor dem heutigen Bundesliga-Auftakt gegen den VfL Wolfsburg bei Sky verriet, werde man Dembélé noch in diesem Sommer transferieren, sofern die Forderungen erfüllt werden. 

 

Entscheidung in Kürze?

Die Forderungen an Barcelona dürften sich laut L‘Équipe auf insgesamt rund 130 Millionen Euro belaufen. Sollten diese nicht erfüllt werden, bleibt der 19-Jährige in Dortmund, so Zorc. Außerdem werde man mit dieser Entscheidung nicht in den letzten Transfertag gehen.

Man scheint also auf eine sehr baldige Entscheidung zu pochen. Dembélé selbst befindet sich nach Vereinsangaben momentan in Frankreich, Kontakt bestehe nur über einen Mitarbeiter. Inzwischen hat auch Barcelonas Generaldirektor Robert Fernandez zugegeben, dass die Verhandlungen mit dem BVB nicht ganz leicht seien. Am Ende entscheide der Verein, ob der Spieler gehen darf.

(Photo by Boris Streubel/Bongarts/Getty Images)

 

Mögliche Alternativen – Der Kreis könnte sich schließen

Dass Dortmund nicht bis kurz vor Ende der Transferfrist warten will, verwundert nicht weiter. Obwohl die 130 Millionen Euro ein gutes Geschäft für Dortmund wären, braucht man dennoch einen Ersatz, wenn der Deal zu Stande kommt. Und einen Ersatz der Klasse Dembélés wird man kaum noch am 31. August auf dem Markt finden. So soll man laut dem Kicker den 20-Jährigen Maxwel Cornet von Olympique Lyon auf dem Zettel haben.

Doch der Kreis des Transfer-Hammers um Neymar könnte sich stattdessen bei Julian Draxler schließen. So berichtete die Times, dass neben dem FC Arsenal und Inter Mailand auch Dortmund an einer Verpflichtung des Deutschen interessiert sei. Bereits vor einer Woche schrieb die L’Équipe, dass PSG-Trainer Unai Emery aufgrund des Neymar-Transfers nicht mehr mit Draxler plane und man ihn bei einer Ablöse von 35 Millionen Euro ziehen lassen würde.

Zwar dementierte dies Draxlers Berater Roger Wittmann, doch wie schnell alles gehen kann, hat spätestens der Neymar-Deal gezeigt.

 

Nico Scheck 

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