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Alexis Sanchez: Hohe Beraterkosten als Hindernis?

13. Januar 2018
Marius Merck

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Alexis Sanchez: Hohe Beraterkosten als Hindernis?

Die Transfer-Saga um Alexis Sanchez neigt sich langsam dem Ende zu: Momentan scheint das Ziel einer der beiden Klubs aus Manchester zu werden. Womöglich wird ein Umstand mit dem Berater zum maßgeblichen Faktor.

 

Über 10 Millionen Euro Beraterkosten?

Der Transfer des Chilenen dürfte unmittelbar bevorstehen. Nachdem lange Manchester City als sichere Destination galt, wurde in den vergangenen Tagen des Interesse des Stadtrivalen publik. Teilweise hieß es zuletzt sogar, dass die “Red Devils” den Tabellenführer “überholt” hätten in dem Wettbieten. Arsenal scheint jedenfalls einen ablösefreien Abgang zum Saisonende unbedingt vermeiden zu wollen.

Der “Telegraph” könnte hierbei das Zünglein an der Waage ausgemacht haben. Laut einem Bericht der Zeitung würde Fernando Felicevich, der Berater des Arsenal-Stars, über 10 Millionen Euro an Honorar einstreichen. Fraglich ist hierbei, welcher der beiden Vereine dazu bereit wäre. Den “Citizens” soll der momentane Deal als zu teuer erscheinen, zu der hohen Beratergebühr verlangen die “Gunners” zusätzlich etwas mehr als 30 Millionen Euro Ablöse für einen Spieler mit lediglich sechs Monaten Vertrag.

(Photo by Julian Finney/Getty Images)

Wie diese Nachricht bei den “Red Devils” ankommt, ist noch nicht überliefert, der englische Rekordmeister war aber in der jüngeren Vergangenheit durchaus zu solchen Schritten bereit. Mino Raiola soll beispielsweise für die Transfer von Paul Pogba (2016) und Romelu Lukaku (2017) rund 45 bzw. 15 Millionen Euro an Honorar erhalten haben.

Sollte diese Gebühr der entscheidende Punkt in dem Wettbieten sein, dürfte dies sicherlich kein absolutes Ausschlusskriterium für den momentanen Zweiten der Premier League darstellen. Laut dem Blatt favorisiere Sanchez dennoch eher eine Reunion mit seinem ehemaligen Trainer Pep Guardiola.

So oder so: Eine der langwierigsten Transfer-Sagen des Kalenderjahres 2017 wird in den nächsten Tagen wohl beendet sein.

 

 

Marius Merck

Chefredakteur
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