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#ask90PLUS | Perspektive AC Mailand – Meré zu Barca – Costa & Chelsea

1. Juli 2017

#ask90PLUS | Perspektive AC Mailand – Meré zu Barca – Costa & Chelsea

Wir haben euch aufgefordert, uns eure Fragen zum aktuellen Geschehen auf dem Transfermarkt zu senden. In diesem Teil geben wir unsere Einschätzungen zu den Folgenden Themen: Perspektive des AC Mailand; Jorge Meré zu Barcelona; wie ist der Stand bei Diego Costa und Chelsea?

 

 

Das neue AC Mailand?

90PLUS: Wie bereits bei Twitter erklärt, kümmern wir uns aufgrund der vielen Fragezeichen bei Everton hier erstmal um den AC Mailand:

Der AC Mailand hat bisher auf jeden Fall sehr clever eingekauft. Musacchio, Andre Silva, Ricardo Rodriguez, Franck Kessie – diese Spieler werden den Verein definitiv verstärken. Bei Fabio Borini geht man zunächst kein Risiko aufgrund der Leihe, weitere Spieler sollen ja noch folgen.

(Photo by Marco Luzzani/Getty Images)

Wenn die sich bisher im Gespräch befindlichen Akteure wie Biglia, Calhanoglu und Conti auch noch nach Mailand wechseln, ist eine gute Basis vorhanden. Montella will den Umbruch weiterhin vorantreiben, die Mannschaft nach seinen Vorstellungen umstrukturieren und geht dabei den richtigen Weg. Geld ist vorhanden, die Mannschaft spielt in der Europa League und der Verein besitzt immer noch einen großen Namen.

Was in der kommenden Saison geht, hängt natürlich davon ab, ob die restlichen Transferziele jetzt auch kommen, oder ob man sich mit B-Lösungen zufrieden geben muss. Überdies spielt natürlich auch die Konkurrenz eine Rolle. Juventus und wohl auch der SSC Neapel sind schwer zu erreichen, Milan könnte, je nachdem wie die Konkurrenz einkauft, aber durchaus einer der heißesten Kandidaten um Platz 3 sein. Gemeinsam mit Inter und den beiden Mannschaften aus Rom. – MB

 

Jorge Meré zu Barca?

90PLUS: Die Personalie Jorge Meré (20) ist höchstinteressant. Der spanische U21-Nationalspieler gilt als hochveranlagt und konnte das auch über Strecken der abgelaufenen Saison in La Liga nachweisen. Dennoch stieg sein Verein Sporting Gijon am Ende ab und er findet sich in der Segunda Division wieder.

Es ist nicht zu erwarten, dass er dort tatsächlich am Ende landet, ein Abgang ist nahezu sicher. Die Interessenten stehen bereits Schlage, nach spanischen Medienberichten sind unter den Interessenten u.a. Malaga, Real Betis, Valencia, die Fiorentina, Sampdoria Genua und eben auch der FC Barcelona. In diesem Kreis sind die Katalanen sicherlich die größte Nummer und damit natürlich auch für den Spieler sehr interessant. Bei den anderen Vereinen hätte er allerdings größere Chancen auf Einsatzzeiten, was gerade in seinem Alter von Relevanz sein dürfte.

(Photo by Adam Nurkiewicz/Getty Images)

 

Gijon wird wenig gegen den Abgang ihres Top-Talents tun können. Er verfügt, wie in Spanien vorgeschrieben, über eine Ausstiegsklausel. Darüber hinaus soll er auch noch über eine Klausel verfügen, die es ihm ermöglicht nach dem Abstieg per Leihe in die erste Liga zu wechseln. In beiden Fällen hat der Verein also keine Handhabe über ihn. Die Entscheidung liegt folglich beim Spieler.

Dass der FC Barcelona interessiert ist, ist keine Überraschung. Auf der Innenverteidigerposition sieht man seit Jahren Handlungsbedarf. Pique und Umtiti sind gesetzt, Mascherano ist erster Backup, ist aber auch nicht mehr der Jüngste und liebäugelte auch schon des Öfteren mit einem Abgang. Dahinter soll Marlon Santos die Chance als vierter Innenverteidiger erhalten. Jorge Meré wäre aber fraglos ein Upgrade und die Gelegenheit könnte Diebe machen. Die Berichte über ein Interesse stammen von Barça-nahen Quellen und dürften stimmen. Die Entscheidung liegt wohl primär beim Spieler, ein Wechsel ist alles andere als unwahrscheinlich. – CA

 

Wie ist der Stand bei Diego Costa? Was macht Chelsea?


90PLUS: Nachdem Diego Costa publik gemacht hat, auf welche Art und Weise ihm vom FC Chelsea zu einem Wechsel geraten wurde, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis er den Verein verlässt. Die Blues befinden sich dadurch in einer etwas verzwickten Lage, da der Stürmer die Verhandlungsposition des Klubs geschwächt hat. Die Höhe der Ablösesumme wird folglich darunter leiden.

In Anbetracht der bevorstehenden WM 2018, bei der der Wahlspanier unbedingt dabei sein möchte, hat er einen finanziell lukrativen Wechsel nach China bereits ausgeschlossen. Sogar eine Rückkehr zu Atlético, wo er aufgrund der Meldesperre allerdings erst ab Januar 2018 spielen dürfte, sei für ihn in Verbindung mit einer Leihe während der Hinrunde, eine Option.

(Photo by Dan Mullan/Getty Images)

Derzeit ist es etwas ruhig um Costa geworden, das blaue Trikot wird er spätestens ab September jedenfalls nicht mehr Tragen.

Chelsea wird zweifelsohne noch einen namhaften Stürmer verpflichten. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat die Rückholaktion von Romelu Lukaku dabei absolute Priorität. Da der Belgier eine Vertragsverlängerung bei den Toffees abgelehnt hat und nun auch auf den Wechsel an die Stamford Bridge pocht, ist durchaus mit einer Einigung im Bereich von mindestens 75 Millionen Euro zu rechnen. – CM

 

 

Habt ihr weitere Fragen? Einfach per Twitter (unter dem Hashtag #ask90PLUS) fragen oder hier einen Kommentar hinterlassen…

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