Awards 2017 | Der Trainer des Jahres

Das Jahr neigt sich dem Ende, der rote Teppich ist bereits ausgerollt! Es ist wieder Zeit für die heiß begehrten 90PLUS Jahres-Awards! Wer war 2017 der beste Spieler, wer die beste Mannschaft? Was waren die Top-, bzw. Flop-Transfers? Die Redaktion um Chris McCarthy, Marius Merck, Manuel Behlert, David Theis, Nico Scheck und Moderator Christian spricht in einem 90PLUS On Air Spezial über ihre persönlichen Nominierungen.

Natürlich handelt es sich hierbei um unsere persönlichen Präferenzen, aber auch ihr als Community könnt abstimmen, wer von unseren Vorschlägen die Awards der entsprechenden Kategorien am ehesten verdient hätte! Keiner dabei? Dann hinterlasst uns einen Kommentar mit euren Vorschlägen!

 

7. Trainer des Jahres

In Teil 7 spricht die Redaktion um die Trainer des Jahres. Dabei geht es nicht ausschließlich um den zählbaren Erfolg, sondern auch die im Verhältnis zu den vorhandenen Mitteln beeindruckendste Arbeit. Zinedine Zidane hat also einige Mitstreiter, die man so vielleicht nicht auf dem Zettel hatte. Hier geht es zum Beitrag & zum Voting

Zinedine Zidane

(Photo by SERGIO CAMACHO/AFP/Getty Images)

Ihm scheint ähnlich wie einst Franz Beckenbauer alles ein wenig zuzufliegen: Zidane ist noch nicht mal zwei Jahre im Amt, hat aber bereits zwei Mal die Champions League als Trainer gewonnen. Mit Real Madrid verteidigte der Franzose überhaupt als erster Klub den Titel seit der Einführung der Königsklasse. Außerdem wurde die erste spanische Meisterschaft seit 2012 gefeiert. Weitere Titel: Spanischer Supercup, europäischer Supercup und FIFA Klub-WM. Alle Titel die Zidane in diesem Jahr gewinnen konnte, hat er auch gewonnen – unabhängig davon, dass der Ligatitel in der aktuellen Runde schon relativ verloren scheint.

Marius Merck

 

Julian Nagelsmann

(Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images)

Was Julian Nagelsmann und seine Leistungen als Trainer bei der TSG Hoffenheim so besonders machen, ist vor allem sein Alter. Abgesehen davon besitzt Nagelsmann einen immensen Ideenreichtum, hat ein variables, jederzeit anpassbares Spielsystem implementiert und die TSG auf Platz 4 in der Bundesligatabelle 2016/17 geführt. Die kleinen Probleme mit der Doppelbelastung sind auf mehrere Faktoren zurückzuführen. So spielt neben der Unerfahrenheit auch der Verlust von Topspielern eine Rolle. Nagelsmann, erstmals mit dieser Situation konfrontiert, rotierte viel, gab jungen Spielern das Vertrauen, entwickelte diese mitunter hervorragend (Geiger, Posch). Zudem schlug er zu Saisonbeginn den FC Bayern, kann aus den Fehlern in der Europa League lernen und steht trotz der angesprochenen Probleme zur Winterpause in der Bundesliga in Schlagdistanz zu den CL-Plätzen, hat darüber hinaus auch noch die Belastung gut und clever verteilt. Die Früchte dieser Anpassungen erntet die TSG vermutlich erst zum Ende der Rückrunde.

Manuel Behlert

 

Mauricio Pochettino

(Photo by Ian Walton/Getty Images)

Kane, Eriksen, Alli, Walker, Alderweireld, Rose, Dier, Wanyama, Son… die Liste der Spieler, die unter Tottenhams Coach einen großen Sprung nach vorne – teilweise bis in die Weltspitze – gemacht haben, ist lang.

Doch auch die mannschaftstaktischen Leistungen lassen aufhorchen. Die Spurs überholten zum ersten Mal seit Jahrzehnten den ewigen Erzrivalen Arsenal und waren ein ernst zu nehmender Titelkandidat. Tottenham tritt fast immer konsequent auf, so dass man mit Fug und Recht behaupten kann: Pochettino hat mit begrenzten finanziellen Mitteln aus der einst grauen Maus eine eigenständige Fußballmarke gemacht.

David Theis

 

Ebenfalls zu erwähnen: Joachim Löw, Leonardo Jardim, Sean Dyche, Antonio Conte, Ralph Hasenhüttl, Ernesto Valverde 

 

Abstimmen

Der Trainer des Jahres

Zu den anderen Kategorien

Beitrag teilen

90plus

Chefredakteur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.