Barcelona hat Thiago-Rückkehr im Visier

Thiago Alcántara ist vom Typ her aktuell wohl der Spieler in Europa, der dem legendären Xavi zu seiner Hochzeit am ehesten ähnelt. Das ist auch dem FC Barcelona nicht entgangen, der neusten Medienberichten zufolge eine Rückholaktion anvisiert… 

 

Verlorener Sohn

Als Thiago Alcántara (24) seinem Mentor Pep Guardiola (46) 2013 zum FC Bayern folgte, reagierten viele Fans des FC Barcelona äußerst aufgebracht. Der hochtalentierte Mittelfeldspieler hatte in der abgelaufenen Saison nicht in 60% der Spiele mitgewirkt. Folglich durfte Thiago für die geringe, aber festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 18 Millionen Euro nach München wechseln.

Beim deutschen Rekordmeister ist der Spanier zu einem der besten Mittelfeldspieler Europas avanciert. Für die Katalanen natürlich ein Dorn im Auge, sucht man seit dem Abgang Xavis (37) zwei Jahre später immer noch nach einem geeigneten Nachfolger.

(Photo CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images)

 

Rückkehr?

Laut neuen Informationen von Cadena SER, eine sehr ernst zu nehmenden Quelle, hat der FC Barcelona eine Rückholaktion seines verlorenen Sohns im Sinn. Demnach verfolge Sportdirektor Robert Fernandenz die Entwicklung Thiagos äußerst intensiv.

Aufgrund der Tatsache, dass der 17-fache Nationalspieler seine Jugend bei La Masia verbrachte und sein Bruder Rafinha (24) noch bei den Katalanen unter Vertrag steht, liegt diese Verbindung natürlich immer nahe. Dennoch ist es durchaus realistisch, dass der aktuelle Tabellenführer der La Liga Thiago gerne zurück holen würde.

Der spanische Radiosender gibt keine Auskunft darüber, wie realistisch eine Rückkehr zu Barca ist. Allerdings besteht für Thiago aktuell wohl kein Grund für einen Wechsel. Das denkt auch sein Vater, der davon ausgeht, dass sein Sohn “noch lange beim FC Bayern München bleiben wird”.

Der Edeltechniker spielt momentan den besten Fußball seiner noch jungen Karriere und besitzt bei einem der erfolgreichsten Klubs der Welt einen Vertrag bis 2019. Sollte der 25-Jährige tatsächlich eines Tages eine Rückkehr erstreben, würde es seinen Ex-Verein sicherlich ein Vielfaches der damals eingenommenen 18 Millionen Euro kosten.

 

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Chris McCarthy

Chefredakteur

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