BVB | Batshuayi könnte der teuerste Zugang der Bundesliga werden

Er war mal wieder der gefragte Mann beim BVB nach diesem verrückten 3:2-Sieg gegen Eintracht Frankfurt. Mit seinen zwei Treffern sorgte er für zufriedene Gesichter in der Chef-Etage, dabei hatte er gerade mal 28 Minuten gespielt an diesem Sonntag. Die Rede ist natürlich von Michy Batshuayi (24). Und er könnte der teuerste Zugang der Bundesliga werden.

Gute und gleichzeitig auch verfügbare Stürmer sind aktuell nicht leicht zu finden auf diesem immer verrückter spielenden Transfermarkt. Noch schwerer ist es, richtig gute Stürmer mit dem Potenzial zur Weltklasse zu finden. Mit der eigentlich eher aus der Not heraus entstandenen Leihe von Batshuayi vom FC Chelsea könnte der BVB genau so jemanden gefunden haben. Das Problem: Der Belgier kehrt Stand jetzt im Sommer wieder auf die Insel zurück. Das möchten Watzke und Co. gerne verhindern. Auch der Spieler selbst fühlt sich sichtlich wohl im schwarz-gelben Trikot. Dies bestätigte er auch gegenüber der “Bild”. Angesprochen auf den Sommer gibt er sich bedeckt: „Ich fühle mich hier sehr wohl, aber das ist eine Sache zwischen Dortmund und Chelsea.”

(Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images)

Teurer als Draxler

Dem Vernehmen nach müssten die Dortmunder rund 60 Millionen Euro nach London transferieren, wenn der 24-jährige auch über diesen Sommer hinaus für die Westfalen auf Torejagd gehen soll. Damit wäre er der mit Abstand teuerste Neuzugang der Bundesliga. Den Rekord hält derzeit noch Julian Draxler (24), der 2015 für 43 Millionen Euro vom FC Schalke nach Wolfsburg wechselte. Dass die Rekordeinkäufe des BVB von Andre Schürrle (27) und Henrikh Mkhitaryan (29) (zusammen 57,7 Millionen Euro) in diesem Sommer geknackt werden, scheint unumgänglich.

Auch dem BVB-Sportdirektor Michael Zorc (55) ist die Wichtigkeit der richtigen Besetzung der Mittelstürmerposition bewusst. Man müsse sich für die kommende Spielzeit auf dieser Position gut aufstellen, so der 55-jährige. Auch Batshuayis Teamkollege Marco Reus (28) ist ein klarer Befürworter des Nationalspielers:

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn Michy bleibt […] Er hat gezeigt, wie wichtig er für uns sein kann. Ich hoffe, dass wir die Saison auf einem Champions League-Platz beenden. Dann müssen wir uns kontinuierlich gut aufstellen. Ich stehe da in einem guten Austausch mit Zorc und Watzke.

In London steht der “Batsman” noch bis 2021 unter Vertrag, kam in der Vergangenheit unter Trainer Antonio Conte (48) aber meist nur als Joker zum Einsatz. Daher könnte der Belgier zunächst abwarten, wer die “Blues” in der kommenden Saison trainiert und welche Rolle ihm dabei zugedacht ist.

Auf den Spuren von Aubameyang

Mit acht direkten Torbeteiligungen in den ersten neun Pflichtspielen ist Batshuayi schon jetzt ein ganz wichtiger Leistungsträger für die Dortmunder. Derartige Torquoten war man auch von Pierre-Emerick Aubameyang (28) gewohnt, der sich im Winter gen FC Arsenal verabschiedete und überhaupt der Grund dafür ist, warum Batshuayi nun in der Bundesliga zu sehen ist. Für den Gabuner hatten die “Gunners” rund 64 Millionen Euro nach Dortmund überwiesen. Viel Geld also, das in Michy Batshuayi sicherlich gut investiert wäre.

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