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Chelsea: Conte bestätigt – “Wollten Nainggolan verpflichten”

18. Oktober 2017
Marius Merck

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Chelsea: Conte bestätigt – “Wollten Nainggolan verpflichten”

Vor der Champions League-Partie gegen den AS Rom hat Chelsea-Coach Antonio Conte zugegeben, dass man einst ziemlich interessiert am “Herzstück” des heutigen Gegners war.

 

“Für mich einer der besten Mittelfeldspieler”

Conte soll schon länger mit der Kadergröße der “Blues” unzufrieden sein. Wenn es nach dem Italiener gegangen wäre, hätten der englische Meister im Sommer noch weitere Spieler verpflichtet. So soll am Deadline Day noch Interesse an Fernando Llorente (wechselte zu Tottenham) und Alex Oxlade-Chamberlain (wechselte zu Liverpool) bestanden haben. Ein anderer Spieler hätte schon im Vorjahr den Weg nach London finden können.

Im Sommer 2016 wollte Conte vor seiner Debütsaison als Chelsea-Coach unbedingt Rajda Nainggolan vom AS Rom verpflichten. Dies bestätigte der Coach vor der heutigen Partie gegen die Roma. Der Italiener wird hinsichtlich dieser Thematik folgendermaßen vom “Telegraph” zitiert:

“Es stimmt, wir wollten ihn in der Vergangenheit verpflichten. Aber er ist ein Spieler des AS Rom und ich habe großen Respekt für ihn. (…) Für mich ist er einer der besten Mittelfeldspieler, allerdings heute auch ein Gegner.”

Das Blatt führt aus, dass sich Conte noch als italienischer Nationaltrainer vor der Europameisterschaft 2016 in Frankreich in einem Hotel in Rom mit dem Belgier getroffen habe. Der 29-Jährige sollte der erste Neuzugang von Conte bei den “Blues” werden. Chelsea soll dann zwei Offerten in der Höhe von 25 bzw. 27 Millionen Euro unterbreitet haben, was von den Römern jedoch abgelehnt wurde.

(Photo by VINCENZO PINTO/AFP/Getty Images)

Zudem hat Nainggolan demnach auch nicht wirklich Druck gemacht, da er sich gehaltstechnisch nicht wirklich signifikant verbessert hätte. Weiterhin soll der italienische Spitzenverein keine Probleme mit dem kontroversen Lebenswandel des belgischen Nationalspielers haben. Nainggolan hat sich als Raucher bekannt, laut dem “Telegraph” ist er außerdem ein häufig gesehener Gast im Nachtleben der italienischen Hauptstadt. Diese Privilegien hätte er in London nicht erwarten können.

Auch ohne den Belgier gewann Chelsea in der ersten Saison von Conte souverän die Meisterschaft in England. Dennoch muss man sagen, dass eine Mittelfeldzentrale aus Nainggolan und N´Golo Kanté äußerst interessant gewesen wäre.

Marius Merck

Chefredakteur
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