Diego Costa: Rückkehr nach London “verpasst” – Atlético hofft auf Durchbruch!

Seitdem Antonio Conte seinem Meisterstürmer Diego Costa mitteilte, dass er nicht mehr mit ihm plane, befindet sich der Wahlspanier in seinem Geburtsland Brasilien. Der Grund für den Streik? Der FC Chelsea verweigerte Costa seinen Wunschwechsel zu Ex-Verein Atlético Madrid! Eine Rückkehr nach London lehnt er, ebenso wie eine Alternative strikt ab. Eine Wechsel zu den Rojiblancos ist wohl nur eine Frage der Zeit…und des Geldes.

 

Durchbruch?

Aufgrund der Tatsache, dass die Rojiblancos wegen der Transfersperre bis Januar 2018 ohnehin keine Spieler registrieren dürfen, ist der geplatzte Deal vor Abschluss des Sommer-Transferfensters aus Sicht der Spanier gar nicht so dramatisch. Eine Wiedervereinigung mit seinem aktuellen Arbeitgeber ist ohnehin ausgeschlossen. Costa lehnte gestern erneut eine Rückkehr zu Chelsea ab, verpasste laut Marca sogar wissentlich einen Flug nach London.

Da die Blues ebenfalls keine Verwendung für Costa haben, ihn nicht mal für den Kader für die Champions League berücksichtigten und wohl aus rein juristischen Gründen auf seine Rückkehr ins Training pochen, ist ein Abschied im Winter wohl lediglich eine Frage des Geldes. Die ohnehin schwache Verhandlungsposition der Londoner nimmt mit jedem Tag weiter ab, die ursprünglichen Forderungen von etwa 55 Millionen Euro sind wohl eher Wunschdenken. Bisher war Atlético nicht bereit, mehr als 35 Millionen Euro auf den Tisch zu legen. Eine Lösung scheint mittlerweile allerdings in Sicht zu sein, denn wie Sky Sports UK berichtet,  hoffen die Madrilenen bei den Verhandlungen mit Chelsea nun einen Durchbruch erzielt zu haben. Eine endgültige Einigung stehe jedoch weiterhin aus.

(Photo by Julian Finney/Getty Images)

Es sieht stark danach aus, als würde Diego Costa, mit etwas Verspätung, seinen Wunsch erfüllt bekommen. Für den Nationalspieler bleibt zu hoffen, dass er sich auch ohne Mannschaftstraining fit gehalten hat. Sollte er im Winter nämlich nicht auf Anhieb bei seinem ehemaligen Arbeitgeber einschlagen, rückt nach einem halben Jahr ohne Spielpraxis die WM-Teilnahme in weite ferne.

 

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Chris McCarthy

Chefredakteur

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