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Gladbach | Vestergaard-Abgang könnte bei Plea helfen

5. Juli 2018
Marius Merck

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Gladbach | Vestergaard-Abgang könnte bei Plea helfen

An Jannik Vestergaard gibt es angeblich zahlreiches Interesse aus der Premier League. Ein Abgang scheint in diesem Sommer durchaus möglich zu sein, da man den Dänen aus den eigenen Reihen ersetzen könnte. Vieler eher würde der Deal der Borussia bei einem anderen Unterfangen in die Karten spielen.

 

Vorteil Gladbach: Vertrag beinhaltet keine Ausstiegsklausel

Wie der “Kicker” berichtet, haben einige Vereine aus dem Ausland den Blick auf der Abwehrspieler von Borussia Mönchengladbach geworfen. Dabei werden Arsenal, Southampton, Everton, West Ham oder Lazio Rom genannt. Für das Blatt steht fest, dass Vestergaard Begehrlichkeiten geweckt hat, wohl vornehmlich in der Premier League, zu welcher Skandinavier sowieso eine große Affinität hätten. Allerdings ist die Lage der Gladbacher durchaus komfortabel: Der Spieler hat noch einen Vertrag bis 2021, in welchem sich keine Ausstiegsklausel befindet.

Dennoch würde laut dem Bericht die Überraschung rund um den Borussia-Park nicht derartig riesig sein, sollte Vestergaard noch in diesem Sommer wechseln. Bei einem Abgang könnte Nico Elvedi die vakante Position in der Zentrale einnehmen, wo er von den Verantwortlichen sowieso langfristig gesehen wird. Viel eher würden die potentiellen Millionen für Vestergaard ein anderes Unterfangen erleichtern.

Denn nach wie vor jagt Gladbach Stürmer Alassane Plea von OGC Nizza. Der Franzose gilt als der absolute Wunschspieler der Borussia, an der Verpflichtung wird demnach weiterhin “höchst intensiv” gearbeitet. Das Magazin ruft hierbei eine ähnliche Summe wie bei einem potentiellen Vestergaard-Deal auf: 20 Millionen Euro. Aus diesen Gründen würde ein vorzeitiger Wechsel des Dänen ein wenig mehr Sinn machen. Allerdings kursierten in der englischen Presse vor wenigen Tagen teilweise viel höhere Forderungen für Plea, was bei einer verbleibenden Vertragslaufzeit bis 2021 auch etwas wahrscheinlicher wirkt.

(Photo VALERY HACHE/AFP/Getty Images)

 

Marius Merck

Chefredakteur
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