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James Rodriguez und der FC Bayern: Eine ausführliche Analyse

11. Juli 2017
Manuel Behlert

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James Rodriguez und der FC Bayern: Eine ausführliche Analyse

Heimlich, still und leise hat der FC Bayern München die 5. Neuverpflichtung im laufenden Transferfenster an die Isar gelotst. Nach Tolisso, Rudy, Gnabry und Süle verpflichtete der deutsche Rekordmeister am heutigen Dienstag den Kolumbianer James Rodriguez von Real Madrid. Das Gerücht, dass Trainer Carlo Ancelotti den 25-jährigen in München haben möchte, hielt sich zwar über den Sommer hinweg, ernsthafte und konkrete Meldungen kamen aber erst auf, als der Deal schon so gut wie unter Dach und Fach war.

Nach dem anstehenden, obligatorischen Medizincheck wird sich James Rodriguez schon bald den Fans des FC Bayern vorstellen. Der Offensivspieler soll bereits in den kommenden Tagen am Mannschaftstraining teilnehmen und die Asienreise inklusive der Testspiele gegen hochkarätige Gegner mitmachen.

 

Zum Deal selbst

James Rodriguez, der bei Real Madrid noch einen Vertrag bis 2020 besitzt, wechselt auf Leihbasis für 2 Jahre zum FC Bayern München. Der Verein hat zudem eine Kaufoption. Da diverse Medien von diversen Summen berichten und die Vereine keine konkreten Zahlen nennen, bleiben diese Summen vorerst Spekulation. Die „Marca“ berichtet von einer Leihgebühr von 5 Millionen Euro pro Jahr und einer Option zum Kauf für rund 40 Millionen Euro , während die „SportBild“ erfahren haben will, dass die Leihgebühr für den Kolumbianer bei 10 Millionen Euro, die Kaufoption bei 35,2 Millionen Euro liegen soll. Zunächst sprach die Marca von einer Option in Höhe von 60 Millionen Euro, später wurden die Zahlen korrigiert.

(Photo by JAVIER SORIANO/AFP/Getty Images)

Beides ist zumindest ansatzweise denkbar. Zwar ist Real Madrid ein Verein, der seine Spieler gerne für eine hohe Summe abgibt, aber bei nur noch einem Jahr Restvertrag nach Leihende, genügend eigenen Optionen in der Hinterhand und dem wohl offensichtlichen Wechselwunsch des Spielers scheint vor allem eine Summe, die sich zumindest grob mit den Zahlen der „SportBild“ deckt, wahrscheinlich zu sein. Zudem haben beide Vereine ein gutes Verhältnis zueinander, wie vergangene Verhandlungen bewiesen haben. Man respektiert sich und wird nach guten Verhandlungen eine für alle Parteien zufriedenstellende Lösung gefunden haben. Bis zu welchem Zeitpunkt die Option gezogen werden muss und ob man in München nach einer bestimmten Anzahl an Einsätzen gar eine „Kaufpflicht“ hat, wurde ebenfalls (noch) nicht kommuniziert.

 

James’ bisherige Karriere

Der Kolumbianer wurde am 12. Juli 1991 in Cucuta (Kolumbien) geboren und hat in seiner Karriere bereits einige Vereinswechsel hinter sich. Nachdem er einige Zeit bei seinem Jugendverein Envigado FC verbrachte, begann er auch dort seine Profikarriere. 2008 wechselte er innerhalb Südamerikas – und zwar nach Argentinien. Er wollte in eine größere Liga um den Sprung nach Europa zu schaffen. Bis 2010 spielte er bei CA Banfield, ehe er sich dem FC Porto abschloss. Der portugiesische Topklub ist ein beliebtes Ziel, wenn Spieler aus Südamerika den Transfer nach Europa wagen. 2013 verließ er den FC Porto und schloss sich dem AS Monaco an. Damals überwiesen die Monegassen 45 Millionen Euro an die Portugiesen, der Transfer erregte einiges an Aufmerksamkeit.

(Photo by JOSE JORDAN/AFP/Getty Images)

Nach nur einem Jahr in der Ligue 1 spielte der Kolumbianer eine hervorragende Weltmeisterschaft in Brasilien, gehörte dort zu den besten Akteuren und rief damit Real Madrid auf den Plan. Die „Königlichen“ machten ihn zu einem ihrer Prestigetransfers, überwiesen 75 Millionen Euro an den AS Monaco, für den James in 34 Ligaspielen 22 Scorerpunkte vorweisen konnte. Seine Zeit in der spanischen Liga war nicht minder erfolgreich, zumindest was die Quote anbelangt. 55 Scorerpunkte in 77 Spielen sprechen eine deutliche Sprache, allerdings hatte er nach einer gewissen Zeit keinen gesicherten Platz in der ersten Elf, fühlte sich nur in seiner ersten Saison unter Carlo Ancelotti rundum wohl. Diese erfolgreiche Liaison zwischen Ancelotti und James könnte bei der jetzigen Verpflichtung natürlich eine Rolle gespielt haben.

 

Personelle Auswirkungen: Abgänge

Die Verpflichtung von James Rodriguez hat beim FC Bayern München natürlich auch personelle Auswirkungen. In Sachen Abgänge scheint die Sache für die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters klar zu sein. Bei Renato Sanches wird eine Leihe in Erwägung gezogen, um Spielpraxis sammeln zu können. Die weiteren Personalien sollten nun, nachdem der Deal mit James fix ist, ebenfalls schnell geklärt werden. Sowohl Serge Gnabry als auch Douglas Costa könnten den Verein jetzt, wo ein Topspieler für die Offensive nach München gelotst wurde, verlassen – und zwar schon in Kürze.

(Photo by SAEED KHAN/AFP/Getty Images)

Douglas Costa, der 2015 von Schachtjor Donezk nach München wechselte und nach starkem Beginn nicht mehr an das anfangs gezeigte Leistungsniveau herankam, wird sich aller Voraussicht nach Juventus Turin anschließen. Die Italiener wollen Costa ausleihen und danach fest verpflichten. Das liegt wohl vor allem daran, dass in dieser Saison noch weitere Zugänge anstehen und man die Ausgaben etwas verteilen möchte. Beide Vereine sind – auch laut Aussagen von Karl-Heinz Rummenigge – in guten Gesprächen und eine Einigung wird in Kürze erwartet. Serge Gnabry hat persönlich darum gebeten, sich noch einmal verleihen zu lassen. Der deutsche U21-Europameister möchte weiterhin möglichst viel Spielpraxis sammeln. Mit der TSG Hoffenheim steht auch schon ein passender Leihklub parat, ein Wechsel ist laut „FunkeSport“ offenbar schon beschlossene Sache. Da nun auch der Offensivneuzugang geklärt ist, sollten beide Spieler freie Bahn haben.

 

Personelle Auswirkungen: Zugänge

Wenn Douglas Costa, Serge Gnabry und Renato Sanches den FC Bayern noch verlassen, stehen für die kommende Saison 24 Spieler im Kader, darunter die mit einem Profivertrag ausgestatteten Benko, Dorsch, Friedl, Götze und Früchtl. Das heißt, man hätte 20 „erfahrene Profis“ im Kader. Carlo Ancelotti möchte keinen riesengroßen Kader, setzt vor allem auch auf flexible Spieler. Inwiefern die Nachwuchsspieler, darunter auch Akteure wie Tillman oder Evina, integriert werden, bleibt abzuwarten. Beim FC Bayern herrscht trotz des kleinen Kaders hoher Konkurrenz- und Leistungsdruck, die jungen Spieler müssen geduldig sein, sich anbieten. Nur wenige haben das Zeug dazu, langfristig eine Rolle im Kader der Bayern zu spielen, dafür muss die individuelle Qualität schon extrem hoch sein.

Ob in der laufenden Transferperiode noch ein Spieler kommen könnte? Solange es keine Aussagen der Vereinsverantwortlichen gibt, die besagen, dass die Transferplanungen abgeschlossen sind, ist natürlich immer Bewegung auf dem Transfermarkt möglich, zumal etwaige, noch kommende Transfers im In- und Ausland eine gewisse Kettenreaktion auslösen können. Carlo Ancelotti betonte bereits vor der Verpflichtung von James Rodriguez, dass er grundsätzlich zufrieden mit dem Kader sei. Das spricht zumindest nicht dafür, dass man mit aller Vehemenz noch nach einem Neuzugang fahndet, den Markt aber zumindest weiterhin beobachtet.

 

Weitere Offensivverstärkung langfristig Pflicht

Perspektivisch, also vor allem in den kommenden Jahren, ist vor allem die Offensive weiterhin ein Thema. Der Abgang von Douglas Costa wird dauerhaft sein, eine feste Verpflichtung von James ist, sofern er sein Potenzial einigermaßen abruft, auch sehr gut denkbar. Allerdings werden Arjen Robben und Franck Ribery nicht jünger, müssen schrittweise abgelöst werden. Sollte Franck Ribery 2018 beim FC Bayern aufhören, könnte man Serge Gnabry seinen Kaderplatz anbieten, sofern dieser sich bei seiner – noch nicht feststehenden – Leihe anbietet und entsprechend weiterentwickelt. Der FC Bayern hat dadurch zwar den Vorteil, dass man sich in Ruhe ansehen kann, wie die Entwicklung von Gnabry voranschreitet, aber zumindest existiert ein Restrisiko. Denn wenn der U21-Nationalspieler keine gute Rolle spielt, muss man definitiv noch einmal extern aktiv werden.

Und nicht nur der Abgang von Ribery steht bevor. Wie erwähnt wird auch Arjen Robben nicht mehr viele Jahre spielen können, sodass unabhängig von der Gnabry-Entwicklung und dem Zurechtfinden von James Rodriguez mittelfristig ein potenzieller Topspieler verpflichtet werden muss. Kandidaten gibt es, wohl auch Spieler, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht einmal im medialen Fokus stehen, aber eine permanente Marktsondierung ist Pflicht. Ribery und Robben sind zwei der besten und erfolgreichsten Spieler, die jemals in der Bundesliga aktiv waren. Diese zu ersetzen ist eine Mammutaufgabe. Derzeit befindet sich der FC Bayern in einer vernünftigen Situation, hat sich Spielraum für die kommenden Jahre geschaffen und kann flexibel auf Entwicklungen reagieren. Trotzdem muss man mit der nötigen Akribie an der Nachfolge dieser überragenden Flügelzange arbeiten.

 

James: Eigentlich eher ein „10er“

Doch zurück zum Neuzugang von Real Madrid. Natürlich ist der Kolumbianer flexibel einsetzbar und zeigte das auch in der Vergangenheit, aber er kommt eher durch das Zentrum und fühlt sich dort wohler. In der vergangenen Saison absolvierte James Rodriguez 21 Spiele (19 Scorerpunkte) im Zentrum und 11 Spiele (5 Scorerpunkte) auf der Außenbahn. Im „Zehnerraum“ fühlt sich der Kolumbianer heimisch, wenn er seine Freiheiten hat und sich fallen lassen, ausweichen, die gegnerische Abwehr verwirren kann. Er ist kein klassischer Ballverteiler, kann sowohl den Abschluss suchen, als auch seine Mitspieler brillant in Szene setzen. Seine gefährlichen Pässe in die Schnittstelle, seine guten Distanzschüsse, seine Ballkontrolle – all das passt sehr gut zu einer Position im Zentrum. In der Saison 2015/16 wechselte James häufig hin und her, spielte beide Positionen regelmäßig, hatte dort sogar auf der Außenbahn die besseren Werte.

(Photo by GERARD JULIEN/AFP/Getty Images)

Interessant sind vor allem die Zahlen 2014/15 unter Carlo Ancelotti. Dieser setzte James in 25 Spielen (17 Scorerpunkte) im Zentrum und in 21 Spielen (18 Scorerpunkte) auf der Außenbahn ein. Der Trainer des FC Bayern kennt Rodriguez, weiß um seine Flexibilität und wie er ihn ideal einsetzen kann. Klar ist jedenfalls, dass er kein klassischer Flügelspieler und ein anderer Spielertyp als Ribéry oder Robben ist, wenngleich sich der Franzose auch gelegentlich von der Außenbahn in die Mitte fallen lässt, um eine weitere Anspielstation im Zentrum darzustellen und seine Kreativität auszuspielen. Wenn James allerdings der Wunschspieler des Bayern-Trainers war, wird intensiv darüber diskutiert worden sein, wie man den 25-jährigen ideal in das eigene Spiel einbindet.

 

Seine mögliche Rolle

James Rodriguez macht den FC Bayern in der Offensive flexibler. Neben den eher klassischen Flügelspielern Ribery, Robben und Coman hat man nun einen Akteur in den eigenen Reihen, der anders zu klassifizieren ist. Denkbar ist, dass der Kolumbianer – wie bei Real Madrid auch – im Zentrum und auf der Außenbahn eingesetzt wird. Das wird vor allem davon abhängen, wie fit die beiden Altstars Robben und Ribery durch die Saison kommen und welche Rolle Kingsley Coman spielen kann. Der Franzose muss sich steigern, genießt aber das Vertrauen der Vereinsverantwortlichen und wird wohl deutlich häufiger spielen als in der vergangenen Spielzeit. James könnte seine Rolle auf der Außenbahn unterschiedlich interpretieren. Eher unwahrscheinlich ist, dass er die gleichen Aufgaben wie ein Ribery oder Robben zugeteilt bekommt.

Es ist eher möglich, dass er als spielmachender Flügelspieler agiert, der den im Zentrum in der vergangenen Saison herausragenden Thiago entlastet, ihm etwas Verantwortung abnimmt. Das macht es für die gegnerischen Verteidiger schwieriger, die Kreativspieler des FC Bayern entsprechend aus dem Spiel zu nehmen. Natürlich dürfte es auch Momente geben, in denen er die Außenbahn hält, Hereingaben in die Mitte bringt und das Spiel breit macht. Wenn es ihn von der Außenseite in die Mitte zieht, er den Zehnerraum besetzt, wird es vor allem auf die Außenverteidiger ankommen, die Hinterlaufen, den entstandenen Freiraum besetzen müssen. Die Aufgabenverteilung wird grundsätzlich eine andere sein, die Ausrichtung des FC Bayern wird sich aber nicht unglaublich verändern.

 

Möglichkeiten im Zentrum

Der Zehnerraum beim FC Bayern schien mit Thomas Müller und Thiago Alcantara besetzt zu sein, doch diese Verpflichtung wird daran möglicherweise etwas ändern. Derzeit ist es eher unwahrscheinlich, dass noch ein Backup für Robert Lewandowski verpflichtet wird, also wird diese Rolle auch Thomas Müller zuteil kommen. Wenn Renato Sanches tatsächlich noch verliehen wird, hat der deutsche Rekordmeister mit Rudy, Tolisso, Vidal, Thiago und eben mit Müller und James sechs Spieler im Aufgebot – für 3 Positionen. Bei individueller Belastungssteuerung, die gerade bei den älteren Spielern kleinere Pausen vorsieht, vereinzelten Blessuren und leider auch immer wieder vorkommenden längerfristigen Verletzungen wird es für jeden Akteur die nötigen Bewährungschancen geben, der Konkurrenzkampf ist hart.

(Photo by GERARD JULIEN/AFP/Getty Images)

Besonders spannend könnten die Spiele werden, in denen James mit Thiago zusammen im Zentrum wirbelt. Beide Spieler sind technisch versiert, haben gute Ideen und können bereits aus der Tiefe des Spielfeldes Angriffe initiieren, kombinieren gerne. Das wird vor allem gegen tiefstehende Gegner ein probates Mittel sein. Natürlich wird der Erfolg dieser Variante – wie auch aller anderen Ausrichtungen – vor allem davon abhängen, wie schnell man den neuen Spieler in die Mannschaft integriert, wie schnell und reibungslos die wahrscheinliche, neue Aufgabenverteilung implementiert und wie homogen das neue Offensivkonstrukt im Endeffekt ist. Daran muss Carlo Ancelotti in der Vorbereitung intensiv arbeiten. Daher ist es ideal, dass der Spieler schon die Reise nach Asien mitmachen und sich an seine Teamkollegen gewöhnen kann. Je mehr Testspielminuten vor der Saison mit dem neuen Spieler absolviert werden, desto besser.

 

Der Faktor Ribéry

Die Neuverpflichtung bringt den FC Bayern vor allem auch im Fall Ribery in eine bessere Position. Unabhängig davon, wer im Endeffekt nach München gewechselt wäre, dieser Spieler musste die Qualität haben, um den Franzosen dauerhaft als „Stammspieler“ abzulösen. Die Abhängigkeit von Ribery und auch von Robben musste minimiert werden. Allerdings merkte man beim Franzosen mitunter eher Verschleißerscheinungen und Leistungsabfälle nach intensiven englischen Wochen, in denen er mehrfach annähernd 90 Minuten auf dem Platz stand. Für den 34-jährigen Ribéry ist die neue Saison ungewohnt, aber womöglich ideal.

(Photo by Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

Denn: Ribéry benötigt als Einwechselspieler keine Anlaufzeit, ist sofort im Spiel integriert und kann selbstverständlich immer noch mit einer genialen Aktion ein Spiel entscheiden, eine Wende herbeiführen. Natürlich wird der Franzose weiterhin häufig von Beginn an auflaufen, aber er muss es nicht zwangsläufig, wenn er sich müde fühlt oder eine Pause benötigt. Die Qualität im Hintergrund ist durch James im Vergleich zu einem teilweise lustlosen Costa eher gestiegen und die individuelle Klasse und die Erfahrung des Kolumbianers sind logischerweise höher einzuschätzen als die des jungen Coman. Ein Ribery, der seine Kraft und Qualität häufiger in 30 oder 35 Minuten abrufen kann, könnte von unermesslichem Wert für den FCB sein.

 

Fazit

Insgesamt kam der Deal zwischen James Rodriguez, Bayern München und Real Madrid am Ende relativ schnell und ohne den großen medialen Knall zustande. Auf den ersten Blick ist eine gewisse Skepsis bei diesem Wechsel nachvollziehbar, denn der FC Bayern verpflichtet keinen klassischen Außenspieler, wie es die prägenden Figuren Ribéry und Robben waren. Aber einerseits geht man mit einer Leihe über 2 Jahre kein Risiko ein, andererseits ist die Kaufoption, unabhängig von den endgültigen Zahlen, für den Fall, dass der Spieler restlos überzeugt, absolut verkraftbar. Bayern scheint sehr gut verhandelt und sich für die Zukunft mehr Optionen verschafft zu haben. Vielleicht ist dieser Spielertypus auch die Zukunft in München, doch das wird von vielen, jetzt nicht einschätzbaren Faktoren wie dem zukünftigen Trainer, der Marktentwicklung und vielem mehr abhängen.

Auf den zweiten Blick ergibt sich sowohl für den Spieler als auch für den Verein eine spannende Herausforderung. Zwar steht einiges an Arbeit auf dem Programm und man muss Lösungen finden, um den Spieler möglichst optimal zu integrieren und das Maximum aus ihm und dem Kader herauszuholen, aber es verspricht sehr spannend zu werden, dieses Projekt zu beobachten. Ob James Rodriguez nun eine „Granate“, ein absoluter Transfercoup oder doch eher eine risikoarme Notlösung ist, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht beurteilen. Die Zeit wird es zeigen.

 

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