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Jesse Lingard – auf einmal Elite

2. Januar 2018
Marius Merck

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Jesse Lingard – auf einmal Elite

Der Dezember verlief für Manchester United eher zäh. Obwohl man in der Liga einige Punkte liegen ließ, weckt allerdings vor allem die Entwicklung eines Spielers große Hoffnungen für die nächsten Wochen.

 

Statistisch in der Oberklasse der Premier League

Vor wenigen Wochen hatte José Mourinho wohl seinen bisher besten Einfall in dieser Saison: Der Portugiese beorderte Jesse Lingard auf die zentrale Position hinter Romelu Lukaku. Seitdem liefert das Eigengewächs hervorragende Leistungen ab.

Hervorzuheben sind hierbei vor allem seine Doppelpacks gegen Arsenal und Burnley, welche insgesamt vier Punkte wert waren. Auch gestern in Everton besorgte der englische Nationalspieler mit einem sehenswerten Treffer das 2:0 und damit die Vorentscheidung.

(Photo by Alex Livesey/Getty Images)

Vor allem die Statistiken belegen die tolle Entwicklung des 25-Jährigen: Ligaweit sind lediglich zwei Spieler gemessen an der jeweils erhaltenen Einsatzzeit häufiger an einem Treffer beteiligt. “Sky Sports News” (UK) hat die Torbeteiligungen nach Minuten in der Premier League aufgelistet:

 

1- Mohamed Salah (Liverpool) – 17 Treffer, 5 Vorlagen = 22 Scorerpkt/1595 Minuten – alle 73 Minuten an einem Treffer beteiligt

2- Sergio Agüero (ManCity) – 12 Treffer, 4 Vorlagen = 16 Scorerpkt/1248 Minuten – alle 78 Minuten an einem Treffer beteiligt

3- Raheem Sterling (ManCity) – 13 Treffer, 4 Vorlagen = 17 Scorerpkt/1421 Minuten – alle 84 Minuten an einem Treffer beteiligt

3- Jesse Lingard (ManUtd) – 7 Treffer, 4 Vorlagen = 11 Scorerpkt/923 Minuten – alle 84 Minuten einem Treffer beteiligt

4- Philippe Coutinho (Liverpool) – 7 Treffer, 6 Vorlagen = 13 Scorerpkt./1117 Minuten – alle 86 Minuten an einem Treffer beteiligt

 

Lingard dreht vor allem seit seines postionsbedingten Umstellung auf. Seit der Partie in Watford (28.11.) erzielte der Engländer alle seine bisherigen sieben Tore in der Liga, zudem bereite er zwei weitere während dessen vor.

Sein Trainer drückte es nach dem Sieg in Everton simpler aus:

“Manches Spieler schaffen den Sprung oder eben nicht. Jesse schafft es. (…) Es geht für ihn in eine gute Richtung.”

Was das einen Glück ist, ist jedoch des anderen Leid: Die aktuellen Spekulationen um einen Abgang von Henrikh Mkhitaryan basieren vor allem auf der Leistungsexplosion seines Mannschaftskameraden.

 

Marius Merck

Chefredakteur
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