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Juventus | Traumsturm Dybala & Higuain – im Sommer vorbei?

13. Mai 2018
Marius Merck

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Juventus | Traumsturm Dybala & Higuain – im Sommer vorbei?

Juventus Turin könnte heute erneut den Gewinn der italienischen Meisterschaft feiern, einen maßgeblich Anteil daran hätte natürlich auch der argentinische Traumsturm. Doch möglicherweise könnte diese Ära im kommenden Sommer zu Ende gehen.

 

Generalüberholung bei der “Alten Dame”?

Eine Szene beim nervenaufreibenden Auswärtsspiel bei Inter Mailand vor zwei Wochen steht exemplarisch für die Wichtigkeit von Gonzalo Higuain und Paulo Dybala. Obwohl der italienische Rekordmeister über lange Zeit in Überzahl spielte, wollte dem Team spielerisch recht wenig gelingen. Beim Stand von 2:2 trat Dybala kurz vor Schluss einen Freistoß in den Strafraum der Gastgeber, Higuain löste sich in fantastischer Manier und köpfte zum vielumjubelten Siegtreffer ein – dieser Sieg kann rückblickend höchstwahrscheinlich als die Vorentscheidung im Rennen um die Meisterschaft gesehen werden.

Die Gaucho-Kombination kam in dieser Saison nicht nur in Mailand zu tragen, dennoch könnte die Ära im Sommer vorbei sein. Wie “Sport Mediaset” erfahren haben will, bereitet sich Juventus auf den Verkauf von einem seiner beiden Premium-Angreifer vor. Mit den potentiellen Einnahmen könnte diverse andere Mannschaftsteile verstärkt werden. Wenn die “Bianconeri” sich zwischen einem der beiden Angreifer entscheiden müssten, würde laut dem Bericht die Präferenz für einen Verkauf auf den älteren Higuain fallen.

(Photo by GLYN KIRK/AFP/Getty Images)

Der 30-Jährige soll von Paris St. Germain umworben sein und könnte rund 50 Millionen Euro in die Kassen spülen. Als mögliche Interessenten für Dybala werden Bayern München und Manchester United genannt, die Ablöse würde nach Informationen von “Sport Mediaset” bei rund 120 bis 140 Millionen Euro liegen. Der Vertrag von Higuain läuft noch bis 2021, Dybala ist sogar noch ein Jahr länger an den Verein gebunden.

Die möglichen Einnahmen sollen angeblich vor allem dazu verwendet werden, um Alvaro Morata (Chelsea) und Anthony Martial (Manchester United) verpflichten zu können. Inwieweit diese Berichte der Wahrheit entsprechen, ist momentan noch schwer zu einzuschätzen – immerhin ist das Duo zusammen 38 Treffer in der Serie A in der laufenden Runde verantwortlich. Ob die genannten Nachfolge-Kandidaten gleich in ähnlicher Manier abliefern, ist dahingegen keineswegs gesichert.

Marius Merck

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