Kluivert spricht über mögliche Ziele

Justin Kluivert von Ajax Amsterdam hat sich in die Notizbücher einiger europäischer Klubs gespielt. Der 18-Jährige sprach nun über seine sportliche Zukunft.

 

Premier League im Fokus

Wie der Vater, so der Sohn: 1995 schoss der damals 17-Jährige Patrick Kluivert den niederländischen Rekordmeister zum Gewinn der Champions League. Louis Van Gaal verhalf dem späteren Weltstar zum Debüt im Profifußball, zuvor hatte der Stürmer die renommierte Jugendakademie von Ajax durchlaufen.

Etwas mehr als zwanzig Jahre später macht nun der Filius von sich Reden, welcher die gleiche Ausbildung wie sein berühmter Vater absolvierte. Im letzten Jahr noch spärlich eingesetzt, gelang Kluivert in dieser Saison der absolute Durchbruch. Der Flügelstürmer kommt in 19 Einsätze auf sechs Treffer und vier Vorlagen. Dies ist mit Sicherheit auch anderen Vereinen in Europa nicht verborgen geblieben.

(Photo by Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)

Der Spieler selbst scheint auch schon konkrete Vorstellungen zu haben. Zumindest hat er einen engeren Kandidatenkreis, wie im Gespräch mit dem Magazin “Helden” verraten hat:

“England gefällt mir: Arsenal, Chelsea, Tottenham oder Manchester United sind Klubs, bei denen ich mich in einigen Jahren sehen könnte. Man weiß nie, was bei einer guten Offerte passieren wird.”

Sein Vater scheint ihn jedenfalls in eine bestimmte Richtung rücken zu wollen:

“Immer wenn ich mit meinem Vater unterwegs bin, sagt er das Gleiche: Lass uns noch Barcelona gehen, ich gebe dir eine Tour im Camp Nou.”

Daher sei der FC Barcelona zwar “in seinem Herzen”, allerdings gibt das Talent zu, dass er wohl “unmöglich Nein zu Real Madrid sagen” könne. Vielleicht sollte Kluivert auch einfach erstmal schauen, dass er national mit seinem aktuellen Klub etwas erreicht. Vorjahresmeister Feyernoord Rotterdam führt erneut die Tabelle in der Eredivisie mit einem Punkt Vorsprung vor Ajax an.

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Marius Merck

Chefredakteur

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