ManUtd: “Sündenbock” Shaw will kämpfen

Bei José Mourinho hat Manchester United Außenverteidiger Luke Shaw einen schweren Stand. Doch der öffentlich kritisierte Linksverteidiger, der am Dienstag erst zu seinem neunten Saisoneinsatz kam, möchte kämpfen!

 

Kritik

Dass man nach einem doppelten Beinbruch nur schwer wieder in Fahrt kommt und mit diversen Rückschlägen zu kämpfen hat, ist kein Geheimnis. Das musste auch Luke Shaw (21) erfahren, der seit der furchtbaren Verletzung im September 2015 in der laufenden Saison zwischen Ersatzbank, Tribüne und Behandlungsraum pendelt.

Trainer José Mourinho (54) zeigte dabei wenig Verständnis, zweifelte den Willen des Linksverteidigers an oder stellte seine Qualität öffentlich in Frage.

Selbst die wenigen Momente, in denen Shaw überzeugen konnte, fanden bei dem Portugiesen keine großartige Anerkennung.

 

Abgang?

Folglich spekulieren die Medien über eine vorzeitigen Abgang des 37,5 Millionen Euro teuren Neuzugangs aus dem Sommer 2014. Und in der Tat, laut dem neusten Bericht des Telegraph werden sich die Red Devils im Sommer Angebote für den Linksverteidiger zumindest anhören.

(Photo by Lintao Zhang/Getty Images)

Wie schon nach seiner schweren Verletzung und trotz der permanenten Kritik seines Trainers möchte Shaw jedoch um seine Zukunft im Old Trafford kämpfen:

“Ich werde meinen Kopf hochhalten und ich werde bis zum Ende kämpfen. Ich werde nicht aufgeben, ich liebe diesen Klub und werde alles dafür geben, hier zu sein. Wie José sagte, er will mich kämpfen sehen und ich werde bis zur letzten Sekunde kämpfen, weil ich für den Klub da sein will. Ich möchte für den Trainer spielen und der Mannschaft helfen, an die Spitze zurückzukehren.”  [Telegraph]

 

 

Möchte Mourinho den erst 21-Jährigen Nationalspieler mit diesen Methoden nur motivieren? Dass Shaw nach der jüngsten Nichtberücksichtigung laut Telegraph den Dialog suchte und prompt gegen Everton zum Einsatz kam, könnte darauf deuten.

Pure Spekulation, Fakt ist, dem Engländer steht ein harter Weg bevor! Shaw ist allerdings bereit:

“Ich gehe durch eine Phase, in der alles irgendwie gegen mich läuft, aber ich will das so sehr. Ich will allen das Gegenteil beweisen.” [Telegraph]

 

 

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Chris McCarthy

Chefredakteur

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