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Morata zu Juventus Turin?

15. Mai 2018
Julius Eid

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Morata zu Juventus Turin?

Voll eingeschlagen ist Alvaro Morata in London noch nicht. Der Toptransfer des letzten Sommers fiel gerade nach einem noch ordentlichen Start nicht mehr wirklich positiv auf. Nun könnte es ihn an eine seiner alten Wirkungsstätten zurückziehen.

11 Tore in 31 Ligaspielen. So liest sich die Statistik des Alvaro Moratas in diesem Premier League Jahr. Eine Statistik die einem Stürmer der im Sommer für 66 Millionen (Mit Boni könnten es sogar 80 Millionen werden) von Real Madrid zum FC Chelsea wechselte, eigentlich nicht gerecht werden sollte. Der Spanier, der bei Real nie über eine Rolle als Ergänzung hinauskam, war auch selber vor der Saison zuversichtlich, nun endlich sein ganzes Talent ins Rampenlicht zu stellen. Die Erwartungen der Londoner sind bei dieser Transfersumme wohl auch selbsterklärend.

Photo Michael Regan

Zurück nach Italien

Doch nun könnte sich diese ganze Geschichte als kurzes, eher unglückliches Intermezzo herausstellen. Wie die Gazetto Dello Sport in ihrer Dienstagsausgabe berichtet, ist der italienische Rekordmeister wohl sehr interessiert an einer Rückkehr Moratas. Dieser war vor nur zwei Jahren in Form einer Leihe von Real Madrid noch bei Juventus tätig. Und nicht nur Morata, der sogar öffentlich kundtut wie sehr ihm die Zeit in Italien gefallen hat, hat die Zusammenarbeit anscheinend in guter Erinnerung. So soll Juventus schon Gespräche mit Chelsea sowie dem Spieler geführt haben um einen Transfer noch diesen Sommer vorzubereiten. Bei den Italienern soll wohl ein langfristiger Mandzukic-Ersatz her. Eine mögliche Leihe mit anschließender Kaufoption wird als realistische Möglichkeit gesehen.

Geld und Trainerwechsel als Kackpunkte

Im Endeffekt könnte mal wieder das liebe Geld einen Knackpunkt in der Geschichte darstellen. Chelsea soll wohl nicht bereit sein, den letztjährigen Königstransfer als gescheitert zu erklären und ein Verlustgeschäft zu machen. Wenn Juventus Turin nun also bereit wäre ungefähr die selbe Summe zu zahlen wie die Blues vor einem Jahr, könnte doch noch Bewegung in die Geschichte kommen. Besonders glücklich wirkten weder Morata noch Chelsea miteinander. Da die Londoner höchstwahrscheinlich einen neuen Trainer erwarten, muss allerdings auch mit dessen Planungen zu rechnen sein, die Morata eventuell inkludieren.

 

Julius Eid

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