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Trainersuche bei West Ham – Rafael Benitez das gesuchte Großkaliber?

17. Mai 2018
Chris McCarthy

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Trainersuche bei West Ham – Rafael Benitez das gesuchte Großkaliber?

Seit gestern steht fest, dass David Moyes nach nur einem halben Jahr bei West Ham United den Verein verlassen wird. Die Suche nach einem Nachfolger läuft, dabei möchten die Hammers eigener Aussage zufolge innerhalb der nächsten zehn Tage ein “Großkaliber“ verpflichten.

 

Benitez zu West Ham?

Ein Großkaliber wäre zweifelsohne Rafael Benitez von Newcastle United. Der Champions League Sieger führte den Aufsteiger in der abgelaufenen Saison, trotz sehr begrenzten Mitteln, letztendlich auf einen sehr erfreulichen Platz zehn. Die limitierten Ressourcen, die dem Trainer bei den Magpies zur Verfügung gestellt wurden, sind auch der Grund, wieso seine Zukunft trotz gültigen Vertrages alles andere als in Stein gemeißelt ist. Erst kürzlich übte Benitez erneut Druck auf die Vereinsführung aus.

Die Chance für West Ham? Wie der Telegraph berichtet, spielen die Hammers derzeit mit dem Gedanken, Rafa Benitez nach London zu holen. Da der Spanier noch bis 2019 unter Vertrag steht, würde eine festgeschriebene Ablöse von knapp sieben Millionen Euro fällig werden. Eine Rahmenbedingung die bei West Ham für Kopfschmerzen sorgt.

Neben Benitez beschäftigte sich der Traditionsklub auch mit Paulo Fonseca, doch der Portugiese scheint einen Verbleib bei Shakhtar Donetsk zu bevorzugen. Weitere Kandidaten sind nach Informationen der Tageszeitung Sean Dyche (Burnley), David Wagner (Huddersfield) und Unai Emery (zuletzt Paris). Letzterer scheint dabei nicht sonderlich von dieser Perspektive angetan zu sein.

Da die Weiterbeschäftigung von Moyes primär daran scheiterte, dass der Schotte mehr Kontrolle über Transfers und ein größeres Budget verlangte, darf daran gezweifelt werden, ob Benitez überhaupt an der Stelle bei West Ham interessiert wäre. Schließlich sind genau das die Umstände, die dem 58-Jährigen nun schon seit über zwei Jahren in Newcastle zu schaffen machen.

(Photo by Ian MacNicol/Getty Images)
Chris McCarthy

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