Tranferpolitik: Chelsea-Coach Conte übt Selbstkritik

Antonio Conte steht nach den vergangenen Spielen immer mehr unter Druck. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den Tabellenletzten West Bromwich Albion (21:00 Uhr, DAZN) zeigte sich der Italiener selbstkritisch und äußerte sich zu seiner großen Schwäche als Trainer. 

 

 

Selbstkritik

Nach den Niederlagen gegen Bournemouth (0:3) und Watford (1:4) steht Conte in der Kritik und es wird in England schon ausgiebig über seinen möglichen Nachfolger diskutiert. Das hindert ihn jedoch nicht daran sich in diesen schweren Zeiten auch über seine Schwächen zu reden. Er selbst sagte er sei schlecht darin seinen Verein davon zu überzeugen zu seine Wunschspieler zu verpflichten. Dort sieht er den größten Lernbedarf und will in Zukunft auch daran arbeiten. Dabei will er sich Tipps holen um sich in diesem Aspekt zu verbessern:

Ich muss mehr mit den Trainern sprechen, die sehr gut darin sind ihre Clubs davon zu überzeugen Geld für gute Spieler auszugeben

Während die beiden Manchester Klubs, Liverpool und Arsenal in der Transferphase Großeinkäufe tätigten, agierte Chelsea eher unglücklich. Vor allem die Verpflichtung eines Stürmers erwies sich als kompliziert. Auf den letzten Drücker konnte noch Olivier Giroud (31) von Arsenal verpflichtet werden.

(JUSTIN TALLIS/AFP/Getty Images)

Seine Stärken

Conte ließ es sich aber auch nicht nehmen seine Stärken als Trainer zu betonen. So sagte er, dass er nach wie vor das Beste aus den vorhandenen Spielern raushole. Er könne jeden Spieler besser machen und auch die Mentalität des Kaders stärken. Dies ist vor allem jetzt wichtig, da sich Chelsea in einer handfesten Krise befindet. Nach den vergangenen Niederlagen muss Chelsea sich wieder fangen und drei Punkte einfahren. Ansonsten wird es für Conte noch ungemütlicher als es ohnehin schon ist.

Beitrag teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.