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Walcott über Arsenal-Abschied: “War nicht mehr in Fußball verliebt”

21. September 2018
Damian Ozako

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Walcott über Arsenal-Abschied: “War nicht mehr in Fußball verliebt”

Evertons Theo Walcott hat sich vor dem Duell gegen seinen Ex-Verein Arsenal in einem Interview für “Sky Sports” zu seinen Wechselgründen geäußert und lobt seinen neuen Trainer Marco Silva. 

Schwierige Zeit bei Arsenal

Nach zwölf Jahren im Trikot der “Gunners” verabschiedete sich Walcott im vergangenen Januar und schloss sich dem FC Everton an. Zum Schluss seiner Arsenal-Laufbahn hatte Walcott einen schweren Stand. Arsene Wenger setzte den Offensivspieler nur noch sporadisch ein und oftmals schaffte es der 29-Jährige nichtmal mehr in den Kader. Für Walcott keine einfache Zeit:

“Ich war nicht mehr in Fußball verliebt. Ich zeigte gute Leistungen, aber dann habe ich nicht die Chance bekommen mich öfter zu beweisen.”

Walcott wollte unbedingt wieder Spaß am Fußball haben und er hatte das Gefühl, dass dies bei Arsenal nicht mehr möglich sei. In dieser Zeit nahm dann der damalige Everton-Trainer Sam Allardyce Kontakt auf und der Wechsel ging über die Bühne. Für den 29-Jährigen nach wie vor die richtige Entscheidung. Der Engländer fühlt sich in Everton sehr wohl und hat sich “wieder in den Fußball verliebt”.

“Wenger sehr ähnlich”

Mittlerweile wurde Allardyce von Marco Silva abgelöst und Walcott findet lobende Worte für den Portugiesen:

“Ich würde sagen, dass er Arsene Wenger sehr ähnlich ist. Die Art und Weise wie er ein schönes Pressing aufzieht, den Ball halten will und das alles bei hohem Tempo. Alles sehr intensiv, aber genau das will und mag ich so.”

Am Sonntag (17 Uhr, live bei DAZN) will Walcott seine ehemalige große Liebe ärgern und hofft auf einen besseren Ausang als bei seiner ersten Rückkehr ins Emirates. Damals ging Everton mit 1:5 unter.

(Photo by Alex Livesey/Getty Images)

Damian Ozako

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