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Weißt du noch? 7. Juli 1998: Niederlande vs Brasilien – Thriller im Vélodrome

29. Mai 2018
Marius Merck

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Weißt du noch? 7. Juli 1998: Niederlande vs Brasilien – Thriller im Vélodrome

Bei den Rückblicken hinsichtlich vergangener Turniere bleibt vielen Fans vor allem das Endspiel im Gedächtnis. Aber auch die Halbfinals haben schon für viele Sternstunden des Fußballs gesorgt: Man denke hierbei an das legendäre 4:3 nach Verlängerung zwischen Italien und Deutschland 1970 in Mexiko oder das “Drama von Dortmund” zwischen eben jener Teams bei der Endrunde 2006. Bei der Weltmeisterschaft 1998 duellierten sich mit Brasilien und der Niederlande die beiden spielerisch stärksten Teams in der Vorschlussrunde, im Fokus standen dabei vor allem zwei junge Stürmer: Ronaldo & Patrick Kluivert. Die Erwartungshaltung war vor dem Anpfiff gigantisch – und das Halbfinale hielt was es versprach: Es wurde das beste und spannendste Spiel des gesamten Turniers.

 

 

Der Fußball wird global

Die Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich kann rückblickend als so etwas wie ein Aufbruch in die heutige moderne Fußball-Welt gesehen werden. Erstmals begleiteten groß inszenierte Werbe-Kampagnen die Stars der einzelnen Teams. Dazu wurde das Teilnehmer-Feld auf 32 Mannschaften aufgestockt, was den Sport nun auch in vorher noch nicht erschlossene Fußball-Märkte brachte. Bis heute gilt jede Weltmeisterschaft als das bis dahin fortschrittlichste Turnier, der Quantensprung zwischen der Endrunde 1994 in den Vereinigten Staaten und dem nächsten Großereignis in Frankreich vier Jahre dürfte dennoch die bis heute größte Steigerung gewesen sein. Superstars wie Zinedine Zidane, Alessandro Del Piero, Pedrag Mijatovic oder Gabriel Batistuta standen schon vor Beginn der Endrunde auf einem fast gottgleichen Podest – einer überstrahlte jedoch schon Monate im Vorfeld alle: Das gerade einmal 21-Jährige “Wunderkind” Luiz Nazário de Lima – oder einfach nur Ronaldo genannt.

 

(Photo by Henri Szwarc/Bongarts/Getty Images)

 

Weltmarke “R9”

Der damalige Stürmer von Inter Mailand wurde von seinem Ausrüster Nike zu dem Gesicht des Weltfußballs aufgebaut. Der Brasilianer, welcher rund zwei Monate nach dem Turnier erst seinen 22. Geburtstag feiern sollte, war bis zu diesem Zeitpunkt schon zwei Mal zum Weltfußballer des Jahres (1996, 1997) gewählt worden. Zudem war sein Wechsel vom FC Barcelona zu Inter im Sommer 1997 mit einer Ablöse von rund 25 Millionen Euro der bis dahin der teuerste Transfer aller Zeiten. Die silbernen Schuhe seines Ausrüsters taten ihr übrigens, die abgeschorenen Haare (wie Michael Jordan) ebenso – jedes Kind wollte so sein, wie die Nummer 9 der “Selecao”. Doch Nike beschränkte sich nicht ausschließlich auf sein Zugpferd, die gesamte brasilianische Nationalmannschaft bekam durch Werbemaßnahmen den Hauch von etwas Überirdischen. Der wahrscheinlich ikonischste Werbespot aller Zeiten im Bezug auf die Sportart Fußball ist wohl auch noch heute viele Betrachtern bekannt. Der Hype um die Südamerikaner war vor Beginn des Turniers gigantisch, die Brasilianer waren der absolute Topfavorit auf den Titel und von Ronaldo wurde erwartet, dass er genau dies möglich machen wird.

 

Skandalnudel Kluivert

Einen solchen Status hätte Elf von Bondscoach Guus Hiddink gemessen an ihren fußballerischen Fähigkeiten auch verdient gehabt. Die “Elftal” bestand zu einem großen Teil aus der Ajax-Mannschaft, welche 1995 unter Louis Van Gaal mit einem Altersdurchschnitt von etwas mehr als 20 Jahren, mit überragendem Ballbesitz-Fußball die Champions League gewonnen hatte. Der Siegtorschütze im Endspiel gegen den AC Mailand war damals der gerade einmal 18-Jährige Patrick Kluivert. Im Gegensatz zu seinem brasilianischen Gegenpart verlief sein Weg in nächsten Jahren ziemlich steinig. Nur ein Jahr nach dem Triumph in der Königsklasse war der Niederländer in einen Autounfall involviert, bei welchem ein 56-Jähriger Mann ums Leben kam. Einer Haftstrafe entging der Stürmer zwar, nicht aber den Anfeindungen durch Presse und Fans in seinem Heimatland. Kluivert flüchtete 1997 zum AC Mailand, wo er jedoch überhaupt nicht zurechtkam. Trotz dürftiger sechs Serie A-Treffer in der Saison 1997/98, nahm Hiddink den Youngster mit nach Frankreich.

 

(Photo by Henri Szwarc/Bongarts/Getty Images)

 

Der Weg ins Halbfinale

Für die meisten Experten trafen sich beide Teams in dem Halbfinale auf Augenhöhe. Das mag zumindest zu diesem Zeitpunkt so gewesen sein, doch beide Teams legten nicht unbedingt einen stringenten Weg in Sachen Formstärke bis zu diesem Moment hin. Während die Südamerikaner sich gegen teilweise vermeintlich leichtere Gegner äußerst schwer taten, räumten die Holländer nach mäßigen Start sogar regelrechte Topfavoriten aus dem Weg.

Brasilien: Mehr Arbeit als erwartet

Der Titelverteidiger traf in der Gruppe A auf Schottland, Marokko und Norwegen. In einem mäßigen Eröffnungsspiel bezwang der Topfavorit die Schotten mit viel Mühe mit 2:1. Dabei kam der “Selecao” ein Eigentor des Underdogs zugute. Eine deutliche Steigerung gab es in der zweiten Partie gegen die technisch versierten Marokkaner. Die Afrikaner hatte bei der 0:3 Pleite gegen Brasilien keine Chance, Ronaldo eröffnete mit seinem ersten Treffer bei WM überhaupt das Scheibenschießen. Damit hatten die Brasilianer den Gruppensieg in der Tasche. Dementsprechend trat man in der letzten Partie auf. Gegen Norwegen setzte es eine völlig überraschende 1:2 Niederlage, wodurch die Europäer auch noch den Sprung in die KO-Phase schafften. Der damalige Hertha-Kapitän Kjetil Rekdal erzielte kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer per Elfmeter.

Im Achtelfinale wartete nun der Geheimfavorit aus Chile. Die Brasilianer ließen dem Konkurrenten vom eigenen Kontinent keine Chance, mit 4:1 wurde “La Roja” aus dem Turnier geschossen. Ronaldo erzielte dabei einen Doppelpack, daneben traf auch Abräumer Cesar Sampaio zwei Mal. Nun ging es im Viertelfinale gegen Dänemark mit den beiden Laudrup-Brüdern Michael und Brian, daneben wurde der Kasten des Europameisters von 1992 von niemand Geringerem als Peter Schmeichel, einem mehrfachen Welttorwart, gehütet. In einer packenden Partie setzte sich die Mannschaft von Trainer Mario Zagallo mit 3:2 durch. In diesem Spiel war der aufstrebende Rivaldo, welcher sich bei diesem Turnier endgültig in das internationale Rampenlicht spielen sollte, mit zwei Toren der Matchwinner. Hätte das spätere Halbfinale gegen die Niederlande nicht in dieser Form stattgefunden, so wäre diese Partie wohl als das Highlight des Turniers in die Geschichte eingegangen.

 

(Photo by JACQUES DEMARTHON/AFP/Getty Images)

 

Stotterstart… und dann Favoriten-Killer

Die Gruppe der “Elftal” hatte es durchaus in sich: Neben den damaligen “Exoten” aus Südkorea traf man mit Belgien und Mexiko auf zwei echte Schwergewichte. In der ersten Partie gegen den Erzrivalen aus dem Nachbarstaat traf die Hiddink-Elf relativ uninspiriert auf, in dem eigentlichen Kracher fielen keine Tore. Daneben unterstrich Kluivert sein geprägtes Image als Skandelnudel, als er sich zehn Minuten vor Abpfiff eine rote Karte wegen einer Tätlichkeit einhandelte. In der nächsten Begegnung zeigte Holland jedoch, zu was es spielerisch in der Lage ist, als Südkorea mit 5:0 auseinander genommen wurde. Im finalen Gruppenspiel ging es gegen Mexiko, als man nach 2:0 Führung noch 2:2 spielte. In der Partie erzielten Philipp Cocu sowie Ronald De Boer ihre jeweils zweiten Tore bei der Endrunde. Gerade einmal fünf Punkte genügten den Holländern zum Gruppensieg vor Mexiko. Damit ging man auch dem Duell mit dem Erzrivalen Deutschland aus dem Weg, wohingegen nun mit Jugoslawien um die Stars Pedrag Mijatovic, Dragan Stojkovic oder Sinisa Mihajlovic (daneben übrigens im Kader: Ein junger Dejan Stankovic) wohl der Geheimfavorit auf die Oranje wartete.

(Mandatory Credit: Stu Forster /Allsport)

Die Hiddink-Elf triumphierte über die starken Jugoslawen, ein Elfmeter an die Latte von Mijatovic und ein Last-Minute-Tor von Edgar Davids sicherten das Erreichen des Viertelfinales. Dort traf man auf Argentinien, die “Albiceleste” hatte bis dahin wohl die beste Performance aller Teilnehmer in dem Turnier hingelegt. Rechtzeitig zu dieser Partie war auch Kluivert zurück, welchen Hiddink direkt zurück in die Startelf beordertere. Der Angreifer zahlte das Vertrauen mit einem frühen Führungstreffer in der elften Minute zurück. Argentinien kam durch Ariel Ortega zwar zum Ausgleich, der Spielmacher des zweifachen Weltmeisters sah jedoch kurz darauf die rote Karte. Dennis Bergkamp sicherte dann das Weiterkommen in der Nachspielzeit mit einem der schönsten Tore in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft.

 

Der Thriller in Marseille

Der Kracher in der Vorschlussrunde stand vor allem unter dem Stern der jungen Ausnahmeangreifer Ronaldo und Kluivert. Manches Fachmagazin ging gar so weit zu behaupten, dass der perfekte “Stürmer 2000” Ronaldo Kluivert heißen würde. Die Annahme war jedenfalls relativ simpel: Der Gewinner aus dieser Partie würde wohl auch der kommende Weltmeister sein. Dazu waren die Leistungen der anderen Halbfinalisten Frankreich und Kroatien (einer AH-Mannschaft des DFB sei Dank) bis dahin nicht überzeugend genug. So kam es am am 7. Juli 1998 zu einem “vorgezogenen Finale” im herrlichen Vélodrome zu Marseille.

(Photo by DANIEL GARCIA/AFP/Getty Images)

Die erste Halbzeit blieb an spielerischen Höhepunkten nicht zwingend arm, aber große Torchancen sollten sich kaum ergeben. Die beste Gelegenheit hatte noch Kluivert, als er eine herrliche Flanke von Boudewijn Zenden ganz knapp über das Gehäuse setze. Die Begegnung nahm dann in der zweiten Hälfte so richtig Fahrt auf. Das ansehnliche, aber neutralisierende Ballgeschiebe wurde dann nach 47 Minuten aufgebrochen: Nach einer herrlichen Hereingabe von Rivaldo löste sich Ronaldo in unnachahmlicher Manier von Cocu und schob den Ball nach einer perfekte Annahme mit seinem “schwachen” linken Fuß vorbei an dem herauseilenden Edwin Van der Sar ins Netz. Auch ansonsten beschäfte “R9” die niederländische Abwehr dauerhaft. Der damals beste Spieler der Welt und womöglich talentierteste Kicker aller Zeit setzte mehrmals zu fantastischen Solo-Läufen an, sodass den meisten Betrachtern einfach nur den Atem wegblieb. Nicht umsonst besteht bis heute die Annahme, dass der Brasilianer an jenem Abend die beste Leistung in seiner einzigartigen Karriere auf WM-Terrain (das Finale gegen Deutschland von 2002 natürlich mit einberechnet) absolvierte.

(Photo by RABIH MOGHRABI/AFP/Getty Images)

Danach hatte der zweimalige Weltfußballer noch zahlreiche Gelegenheiten, genauso wie sein (indirekter) Kontrahent Kluivert auf der Gegenseite. Die brasilianische Zufriedenheit sollte nur bis drei Minuten vor dem Abpfiff halten, dann kam eine Flanke von Ronald De Boer punktgenau auf den Elfmeterpunkt. Das knochenharte brasilianische Verteidiger-Duo aus Junior Baiano und Aldair hatte den Stürmer des AC Mailand völlig aus den Augen gelassen, Kluivert traf mit einem so hart platzierten Kopfball, dass selbst Uwe Seeler vor Freude Tränen in den Augen gehabt haben müsste.

Der Thriller ging somit in die Verlängerung. In dieser hätte Ronaldo fast sogar per Fallrückzieher den bis dahin herausragenden Van der Sar überlistet, aber auch Kluivert verpasste nur um wenige Zentimeter das entscheidende “Golden Goal”. Das Drama musste somit seinen Gewinner in dem schlimmsten Lotterie-Modus aller Zeiten finden: Elfmeterschießen.

Hier würde die Elf von Zagallo das glücklichere Ende auf seiner Seite haben. Bei dem Titelverteidiger verwandelten Ronaldo, Rivaldo, der Leverkusener Emerson sowie Kapitän Dunga souverän, wohingegen bei der “Elftal” nach den erfolgreichen Versuchen von Frank De Boer und Bergkamp die Nerven von Cocu und Frank De Boer flatterten. Mit seinem Gesamtergebnis von 5:3 n. E. zog Brasilien damit in das Endspiel in Paris ein, der gefeierte Held war an diesem Abend logischerweise “Selecao”-Keeper Cláudio Taffarel. Damit traf der Topfavorit aus Brasilien im Finale in St. Denis auf Frankreich, während die enttäuschten Holländer im “kleinen Endspiel” gegen Kroatien im Prinzenpark ran mussten.

 

Der weitere Verlauf

Weniger Stunden vor dem Finale ereignete sich womöglich das größte Mysterium in der Geschichte des Fußballs: Ronaldo kollabierte mittags an dem besagten Tag in seinem Hotelzimmer und hatte Schaum vor dem Mund. Sein Zimmer-Kollege Roberto Carlos schrie um Helfe. Gemeinsam mit Edmundo und Sampaio schaffte er es, dem 21-Jährigen die verschluckte Zunge aus dem Hals zu ziehen. Der Megastar wurde zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht, an einen Einsatz am Finaltag war nicht zu denken. Umso überraschter waren seine Mitspieler, als der kreidebleiche Hoffnungsträger kurz vor dem Anpfiff in der Kabine erschien. Trainer Zagallo hatte große Bedenken, Ronaldo einzusetzen, allerdings hätte er wahrscheinlich um sein Leben fürchten müssen, wenn herausgekommen wäre, dass er den Spieler nicht eingesetzt hätte, obwohl dieser spielen wollte.

(Photo by PATRICK HERTZOG/AFP/Getty Images)

Im Endspiel hatten die durch den Vorfall geschockten Brasilianer nicht den Hauch einer Chance gegen die entfesselnden Gastgeber. Zidane schoss (oder eher gesagt köpfte) sich mit einem Doppelpack in der ersten Halbzeit in den Fußball-Olymp, in der Nachspielzeit besorgte Emmanuel Petit die endgültige Entscheidung. Ronaldo war in der gesamten Partie überhaupt kein Faktor, ein einziger, kraftloser Torschuss war von ihm zu verbuchen, welchen Fabien Barthez aus kurzer Distanz problemlos festhielt. Bis zum heutigen Tag ranken sich Verschwörungstheorien um den Vorfall. Es kursieren Gerüchte, der Verbandes oder Nike hätten auf seinen Einsatz gepocht. Eine allgemein akzeptierte Antwort dazu hat sich eigentlich immer noch nicht durchgesetzt…

Auch im “kleinen Finale” konnten die Holländer nicht an ihre exzellenten Spiele zuvor anknüpfen, die Luft war nach dem Semifinale einfach raus. Obwohl Hiddink seine stärkste Elf aufbot, sicherte sich Kroatien dank Treffern von Robert Prosinecki und Davor Suker einen 2:1 Erfolg. Suker gewann auch mit sechs Treffern den Titel des Torschützenkönigs, dahinter folgten Gabriel Batistuta und Christian Vieri (je fünf Treffer) sowie Ronaldo, Marcelo Salas und Luis Hernandez (je vier Tore). Zum besten Spieler des Turniers wurde Ronaldo dennoch ausgezeichnet, was man allerdings einem Stück dem Hype um seine Person zuschreiben muss.

Durch die WM konnte sich Kluivert übrigens wieder ein wenig in Rampenlicht spielen. Sein einstiger Förderer Van Gaal holte seinen Schützling zur Saison 1998/99 zum FC Barcelona, wo der Niederländer seine Qualitäten vor dem Gehäuse auch auf Klub-Ebene wiederfand und mehrere Meisterschaften mit der “Blaugrana” feierte. Er blieb insgesamt sechs Jahre in Barcelona und ist bis heute ein gern gesehener Gast im Camp Nou.

(Mandatory Credit: Ben Radford /Allsport)

Der kometenhafte Aufstieg des Brasilianers fand dagegen im Anschluss an die Weltmeisterschaft erst einmal sein Ende. Zahlreiche (Knie-)Verletzungen raubten zwischen 1999 und 2001 im Grunde einen großen Teil seines Leistungsvermögens. Bei der Folge-WM in Japan und Südkorea 2002 rehabilitierte sich Ronaldo mit dem Titelgewinn als Torschützenkönig zwar mehr als genug, sein Niveau aus den Jahren 1996 bis 1998 erreichte er allerdings nie wieder. Nach seinem Wechsel zu Real Madrid im Jahr 2002 duellierten sich “das Phänomen” und Kluivert dann mit ihren rivalisierten Klubs für einige Zeit in La Liga.

(Photo by JAVIER SORIANO/AFP/Getty Images)

Das Spiel in Marseille bleibt in gewisser Weise trotzdem die (leistungstechnische) Sternstunde der beiden Stürmer: Zwei 21-jährige Angreifer, welche einen vollkommen unterschiedlichen Spielertyp darstellten, prägten mit ihrem kleinen Privatduell eines der spannendsten Halbfinals der WM-Geschichte – eine Partie, welche rückblickend einzig als der “Thriller im Vélodrome” bezeichnet werden kann.

Marius Merck

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