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Wenger über Abgang: “Timing nicht meine Entscheidung”

25. April 2018

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Wenger über Abgang: “Timing nicht meine Entscheidung”

Morgen Abend empfängt der FC Arsenal um 21:05 Uhr Atlético Madrid im Halbfinale der Europa League. Für die Londoner nicht nur eine Möglichkeit einen Titel zu holen, sondern sich auch für die Champions League zu qualifizieren. Ein zweites Jahr ohne Teilnahme an der “Königsklasse” wäre eine große Enttäuschung für den gesamten Klub. Die nächste Saison wird ohnehin zunächst merkwürdig sein, denn nach knapp 22 Jahren verlässt Arsene Wenger den Verein. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Madrid hat er über seinen Abschied, einen potenziellen Nachfolger und seine Zukunftspläne gesprochen.

 

Schwere Aufgabe im Halbfinale

Auf Arsenal warten emotionale Wochen. Wengers Abschied und seine Nachfolge ist das alles beherrschende Thema und bis zum Saisonende wird sich daran vermutlich nichts ändern. Trotzdem muss sich der Fokus von nun an wieder voll aufs Sportliche legen. Mit Atlético Madrid warten ein extrem unangenehmer Gegner auf die “Gunners”. Dessen ist sich auch Wenger bewusst:

Sie sind eine starke Mannschaft. Der Blick auf die Tabelle verrät, dass sie aktuell das zweitbeste Team Spaniens sind. Wir müssen mit vollem Einsatz und Disziplin auftreten, weil sie defensiv keine Schwachpunkte haben.

Dass man mit einem Sieg in der Europa League einen würdigen Abschluss finden würde, wäre ein großartiges Ende für die Ära Wenger. Er will zwar nicht von einem perfekten Abschluss reden, aber der Wille mit dieser Mannschaft etwas spezielles zu erreichen, ist da. Pläne für das Leben nach Arsenal hat er jedoch noch nicht. Er kündigt nur an auch nach der Saison weiter arbeiten zu wollen.

(Photo by Catherine Ivill/Getty Images)übe

Lob für Enrique

Wenger ließ auch durchblicken, dass er nicht unbedingt nach der Saison aufhören wollte:

Das Timing war nicht meine Entscheidung.

Während der Franzose versucht seine Ära mit einem Titel abzuschließen, versuchen die Verantwortlichen im Hintergrund bereits seine Nachfolge zu regeln. In den Medien fällt immer wieder der Name Luis Enrique. Der 47-Jährige ist seit letztem Sommer vereinslos. Für den Spanier, der 2015 mit dem FC Barcelona das Triple holen konnte, hat Wenger lobende Worte übrig:

Ich möchte nicht die Arbeit meines Nachfolgers beeinflussen, aber natürlich habe ich eine hohe Meinung von Luis Enrique.

Egal wer diese Mannschaft übernehmen sollte, Wenger glaubt daran, dass sie in Zukunft erfolgreich sein könnte. Es würden nur “zwei oder drei Ergänzungen” fehlen damit Arsenal wieder um die Meisterschaft kämpfen kann. Mit diesen Worten senkt er die Erwartungshaltung an seinen Nachfolger auf keinen Fall.

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