Mittwoch, Dezember 11, 2019
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7 Awards..zum 14. Spieltag der Bundesliga: Verwirrung, Traumtor und richtig viel Pech!

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Der 14. Spieltag der Bundesliga ist vorüber und das Wochenende hatte einige spannende Geschichten parat. Der FC...

Auch der 14. Spieltag in der Bundesliga hielt wieder einige Geschichten bereit. So konnte der 1. FC Köln zwar den 3. Zähler in dieser Saison einfahren, der Trainer musste aber dennoch gehen. Außerdem gab es viele Tore, darunter das ein oder andere ganz spezielle, der FC Bayern distanziert Leipzig, Schalke musste einen kleinen Dämpfer hinnehmen und der FC Augsburg hat das Hinrundenziel jetzt schon deutlich übertroffen. Der Rückblick auf den Spieltag:

 

Das Tor des Spieltags: Serge Gnabry

Beginnen wollen wir gleich mit einem der Highlights des vergangenen Spieltags. Serge Gnabry hatte bisher bei der TSG Hoffenheim nicht nur glückliche Momente zu verleben, ganz im Gegenteil. Blessuren sorgten dafür, dass er nie zu seinem Rhythmus fand, im letzten Spiel beim HSV konnte Gnabry wenig nennenswerte Akzente setzen. Doch das Spiel gegen Leipzig könnte der Knotenlöser für das Offensivtalent gewesen sein. Gnabry traf erst freistehend vor Torhüter Gulacsi zum wichtigen 2:0, ehe ihm ein absoluter Geniestreich gelang. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld sah Gnabry, dass Gulacsi relativ weit vor seinem Tor stand, nahm Maß und schoss den Ball aus rund 40 Metern in das gegnerische Tor. Mit dem 3:0 war das Spiel endgültig entschieden, Hoffenheim manövrierte sich aus der keinen Ergebniskrise.

 

Die Verwirrung des Spieltags: Bayern vs. Hannover

(Photo by Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

Der Videobeweis wurde natürlich auch an diesem Wochenende viel diskutiert, aber in München stand neben der Technik auch der Schiedsrichter in einer ganz bestimmten Phase der 1. Halbzeit im Mittelpunkt. Nachdem Arturo Vidal das 1:0 erzielte und das Spiel seinen erwarteten Verlauf nahm, erzielte Robert Lewandowski nach einer Hereingabe von Thomas Müller das 2:0. Der Pole jubelte, das Stadion ebenfalls, der Stadionsprecher sagte bereits das 14. Saisontor des Angreifers an, aber aufgrund einer unglaublich schwer zu sehenden Abseitsentscheidung wurde das Tor durch den Videoassistenten, zurecht, abgepfiffen. Nur kurze Zeit später legte Ulreich Felix Klaus und es gab Elfmeter für die Gäste. Dieser wurde zwar verwandelt, aber weil neben FCB-Akteuren auch gefühlt die halbe 96-Elf in den Strafraum lief, wurde der Strafstoß, wieder zurecht, wiederholt. Es kam, wie es kommen musste: Füllkrug verschoss im 2. Anlauf! Nur wenig später traf Benschop dann doch für Hannover und es ging mit 1:1 in die Kabine. Der ein oder andere Fan im Stadion dachte zur Halbzeit noch, dass der FCB mit 2:1 führt…

 

Die Raffinesse des Spieltags: Das 1:1 der SGE

Eintracht Frankfurt hat an diesem Spieltag mit einem 2:1-Auswärtssieg in Berlin die eigenen Ambitionen untermauert. Nach einer schwachen Anfangsphase mit einem vollkommen verdienten Rückstand durch Selke hat die Eintracht sich peu a peu in das Spiel zurückgekämpft und kam durch eine sehr gut durchdachte Eckballvariante zum Ausgleich. Jetro Willems spielte den Ball an den 16-Meter-Raum, wo sich Marius Wolf mit einem klugen Laufweg etwas Platz verschafft hatte. Der Offensivspieler nahm den Ball direkt und mit einer guten Technik konnte er das Spielgerät im Tor unterbringen. Hertha-Keeper Jarstein hatte keine Chance, den Ball zu halten und die Eintracht gewann das Spiel am Ende noch.

 

Die Ansage des Wochenendes: Matthias Sammer vs. HSV

(Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Der Hamburger SV erkämpfte sich am Freitagabend gegen den SC Freiburg beim 0:0 einen Punkt, der im Kampf gegen den Abstieg durchaus sehr wichtig werden kann. Ein schönes Spiel war es nicht, der HSV trat relativ destruktiv auf, was Matthias Sammer, den Eurosport-Experten auf den Plan rief. „Das ist für mich für die Bundesliga zu wenig. Die Hamburger sollen doch den Antrag stellen, dass sie ohne Ball spielen“, kritisierte Sammer. Während sich Markus Gisdol nach dem Spiel gut gelaunt zeigte und froh war, dass man alles hereingeworfen und zu null gespielt habe, waren einige Spieler des HSV nicht begeistert über die Aussagen von Sammer. “Uns ist scheißegal, was jemand über unseren Fußball sagt oder kritisiert. Mir ist egal, was er denkt oder meint. Nicht jede Mannschaft ist Bayern München“ sagte beispielsweise Kapitän Sakai.

 

Überragend in Form-Award: Yunus Malli

Beim Duell zwischen dem VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach am Sonntagabend tat sich besonders ein Spieler hervor: Yunus Malli. Der 25-jährige begann hervorragend, leitete seinen eigenen Treffer beim Blitzstart der „Wölfe“ in der 5. Minute mit ein, schloss am Ende platziert ab und brachte den VfL in Führung. Vor dem 2:0 hatte Malli einen sensationellen Geistesblitz, als er Daniel Didavi einsetzte, der nur noch vollstrecken musste. Dieser Ball unterstrich die Genialität, die Kreativität, die Malli auszeichnet und die er unter dem neuen Coach Schmidt zumindest phasenweise wiedergewonnen hat. Im weiteren Spielverlauf nahm sich Malli zwar die ein oder andere Auszeit, aber punktuell blitzte die Klasse auf, kurz vor dem 3:0 bediente Malli beispielweise Mario Gomez mit einem sehr schönen Pass gegen die Laufrichtung.

 

„Wenn’s scheiße läuft“-Award: Borussia Dortmund

(Photo by Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images)

Das 1:1 bei Bayer 04 Leverkusen war für den BVB am Ende schon fast nebensächlich. Es gab kurze Phasen, in denen man ordentlich spielte, ansonsten war vor allem Roman Bürki dafür verantwortlich, dass Dortmund den einen Zähler mitnehmen konnte. Neben dem Sportlichen geht es aber bei der Borussia primär um die Personallage. Man fuhr bereits ersatzgeschwächt nach Leverkusen, das Lazarett wurde aber noch größer. Maximilian Philipp verletzte sich zu Beginn des Spiels schwer am Knie, Gonzalo Castro wurde mutmaßlich mit einem Bänderriss ausgewechselt, nachdem ihn Wendell foulte. Die finalen Diagnosen sind noch nicht bekannt, aber man kann davon ausgehen, dass für Castro die Hinrunde beendet ist und dass der Offensivneuzugang aus Freiburg vermutlich noch weit bis in das neue Jahr hinein fehlen könnte. Passt auf jeden Fall in das Gesamtbild.

 

Über dem Ziel-Award: FC Augsburg

Einmal mehr zeigte der FC Augsburg beim Auswärtssieg in Mainz, dass die Truppe von Trainer Manuel Baum sich in dieser Saison wirklich stabilisiert hat. Vor 2 Wochen verlor der FCA deutlich in München und schon gegen Wolfsburg wurde eine Reaktion gezeigt und der Heimsieg eingefahren. Augsburg distanzierte sich damit wieder einmal weiter von der Abstiegsregion und wollte natürlich im direkten Duell mit den Mainzern, die vor dem Spieltag 5 Punkte hinter den Fuggerstädtern lagen, mindestens einen Punkt einfahren. Dass der FCA schon wieder gewann, war vor allem einer disziplinierten Leistung und der Effizienz vor dem Tor zu verdanken. Nun haben die Augsburger 22 Punkte auf dem Konto – und das nach 14 Spielen. Derzeit schaut man eher nach oben, auf den BVB (punktgleich) und Hoffenheim (1 Zähler mehr) als auf die Abstiegsregion und Platz 16, auf den die Augsburger schon 10 Punkte Vorsprung haben.

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