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Chris McCarthy
Chris McCarthy
Chefredakteur

Vorschau | Vor dem Anpfiff zwischen dem FC Arsenal und Manchester City beträgt der Rückstand des amtierenden Meisters auf den FC Liverpool bereits 17 Punkte.

Anpfiff der Partie ist am Sonntag, 17:30 Uhr, live auf Sky.

Arsenal will in die Spur

Es war ein Krampf, es war nicht schön, aber es war nach neun sieglosen Pflichtspielen in Folge endlich mal wieder ein Dreier für den FC Arsenal.

Auswärts gegen West Ham United konnten die sichtlich formschwachen Gunners trotz eines 0:1-Rückstandes das Spiel drehen und die nicht minder kriselnden Hammers mit 3:1 bezwingen. Es war nicht nur das Ende der erschreckenden Serie sondern zugleich der erste Sieg unter der Leitung von Interimstrainer Frederik Ljungberg.

Dabei wurde evident, dass der Schwede, oder wer auch immer Unai Emery endgültig beerben wird, viel Arbeit vor sich hat. Die Qualität ist da, speziell in der Offensive. Das stellte sie binnen neun Minuten unter Beweis, also Nicolas Pépé mit einem Tor und einem Assist endlich andeutete, seiner Rekordablöse gerecht werden zu können. Doch die Defensive, vor allem aber die Unsicherheit und Verkrampftheit in den Köpfen, sind nur schwer zu überkommen.

Am Donnerstag in der Europa League wurde klar, dass der Knoten bei Arsenal lange nicht geplatzt ist. Die Gunners, zugegebenermaßen mit einer B-Elf, enttäuschten gegen Standard Lüttich, zeigten beim 2:2 nach 0:2-Rückstand immerhin Charakter. Ausgerechnet gegen Manchester City möchte man nun endgültig zurück in die Spur finden.

Erschwert wird die Mamutaufgabe durch einige Verletzungssorgen. Die etatmäßigen Außenverteidiger Hector Bellerin (Muskulär) Kieran Tierney (Schulter, drei Monate) sowie Granit Xhaka (Gehirnerschütterung) und Dani Ceballos fallen allesamt aus.

Newcomer Gabriel Martinelli hat nach seinem ersten Startelfeinsatz und einem Tor erneut gute Chancen, von Beginn an aufzulaufen.

(Photo by Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)

Manchester City: Keine Ausrutscher mehr erlaubt

Und da waren’s schon 17. Der FC Liverpool droht dem amtierenden Meister Manchester City 2019/2020 endgültig zu enteilen.

Mangelende Effizienz in der Offensive, vor allem aber die im Sommer gravierend vernachlässigte Defensive droht Pep Guardiola, die Titelverteidigung zu kosten. Obwohl Routinier Vincent Kompany sich im Schlussspurt 2018/2019 als unverzichtbar erwies, setzten die Cityzens im Sommer nicht alle Hebel in Bewegung, um einen neuen Innenverteidiger zu verpflichten. Es kam wie es kommen musste. Der beste Abwehrspieler, Aymeric Laporte, verletzte sich nach vier Spieltagen schwer am Knie und konnte bis heute nicht ersetzt werden.

Egal ob Unsicherheitsfaktor Nicolas Otamendi, der formschwache und anfällige John Stones – der erneut ausfällt – oder gar der als Innenverteidiger umgeschulte Sechster Fernandino. Sie alle konnten die Lücke des Franzosen nicht schließen. Jüngstes Beispiel: Das 1:2 im Stadtuell gegen Manchester United, als sich die fahrigen Skyblues im eigenen Stadion in der ersten Halbzeit erschreckend einfach auskontern ließen.

14 Punkte konnte in der Geschichte der Premier League noch keine Mannschaft im Titelrennen aufholen. Das wäre der Rückstand bei einem Sieg gegen Arsenal. Sollte es bei den 17 bleiben, Liverpool legte am Samstag vor (2:0 gegen Watford), wird man wohl selbst im Etihad die Hoffnungen endgültig begraben.

Damit das nicht passiert, bedarf es für Guardiolas Team einer konzentrierten Leistung. Denn wenn Arsenal in einem Bereich derzeit Optimismus versprüht, dann bei Gegenangriffen.

Sergio Agüero fällt weiterhin aus. Gabriel Jesus wird ihn ersetzten. Der Brasilianer sollte unter der Woche in der Champions League beim 4:1 gegen Dinamo Zagreb durch seinen Hattrick Selbstbewusstsein getankt haben. Der Einsatz von David Silva steht auf der Kippe.

Interessante Randgeschichte: Guardiolas Co-Trainer Mikel Arteta soll, wie schon im Sommer, ein heißer Anwärter auf den Trainerstuhl beim FC Arsenal sein.

Prognose

Nach dem schwachen Auftritt in der Europa League, droht die große Befreiung bei den Gunners noch nicht eingetreten zu sein. Manchester City darf sich beim FC Arsenal keine Fehltritte erlauben und sollte gegen verunsicherte Gunners drei Punkte holen.

Mögliche Aufstellungen

Arsenal: Leno – Maitland-Niles, Chambers, Sokratis, Kolasinac – Torreira, Guendouzi – Pepe, Özil, Martinelli; Aubameyang

Manchester City: Ederson – Walker, Otamendi, Fernandinho, Mendy – De Bruyne, Rodri, Gundogan – Bernardo, Jesus, Sterling

Chris McCarthy

Photo by Dan Mullan/Getty Images)

 

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