Deutschland

Bayern: Erstzugriffsrecht auf Gnabry

27. Februar 2017
Chris McCarthy

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Bayern: Erstzugriffsrecht auf Gnabry

Mit seinen zwei Treffern gegen Wolfsburg war Serge Gnabry einmal mehr der Matchwinner der Bremer. Doch mit jedem Tor tut sich erneut die Frage auf: Wie lange kann Werder den deutschen Nationalspieler halten? Dabei wird natürlich seit dem verwirrenden Wechsel im Sommer stets über den FC Bayern spekuliert. Der Kicker berichtet heute erneut von einem Erstzugriffsrecht des deutschen Rekordmeisters. 

 

Erstzugriffsrecht

Im vergangenen Sommer wurde viel um den Transfer von Serge Gnabry (21) zu Werder Bremen spekuliert. Nachdem zunächst das Gerüchte kursierte, dass das damalige Arsenal-Talent zum FC Bayern wechseln würde, unterschrieb der Offensivspieler letztendlich an der Weser, allerdings wohl nicht ganz ohne Mitwirken der Münchner. Auch wenn es Werder-Geschäftsführer Frank Baumann (41) immer wieder dementierte, der Kicker blieb standhaft und betont heute erneut: Der FC Bayern besitze ein Erstzugriffsrecht auf Gnabry.

(Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

Wie das im Detail aussieht, was das für die ursprüngliche Finanzierung des Transfers oder eine zukünftigen Wechsel bedeutet, bleibe laut dem Sportmagazin unklar. Wann (und ob) der FCB von seiner Option Gebrauch machen wird, stehe ebenso in den Sternen. Laut Kicker gelte es jedenfalls als “fraglich”, dass der deutsche Rekordmeister schon im kommenden Sommer auf den jungen Olympia-Teilnehmer zugreifen werde. Grund dafür sei vor allem das Überangebot in der Offensive des fünffachen Europapokal-Siegers. Vielleicht zeigt sich Baumann auch deswegen relativ entspannt:

“Ich bin ganz entspannt. Wir wissen, dass es Serge nicht unbedingt wegzieht. Der Weg, mit uns weiterzugehen, ist absolut vorstellbar. (…) Es liegen momentan keine Anfragen für ihn vor” [Kicker]

Gnabry knüpfte in dieser Saison an seine starken Leistungen von Rio an und hat bisher 12 Scorerpunkte (10 Tore) auf dem Konto. Bei Werder, aktuell nur zwei Zähler von einem Relegationsplatz entfernt, besitzt der gebürtige Stuttgarter einen Vertrag bis 2020. Laut Kicker inklusive einer 8-Millionen-Euro-Ausstiegsklausel.

Chris McCarthy

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