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Benitez erklärt seinen Newcastle-Abgang

13. August 2019
Marius Merck

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Benitez erklärt seinen Newcastle-Abgang

News | Rafa Benitez lieferte in den letzten drei Jahren hervorragende Arbeit als Trainer von Newcastle United ab. Doch die Wege zwischen Trainer und Klub trennten sich dennoch vor wenigen Wochen. Nun nennt der Spanier die Gründe dafür.

“Drei Jahre unerfüllte Versprechen”

Benitez übernahm die “Magpies” am Ende der Spielzeit 2015/16, konnte aber den Abstieg aus der Premier League nicht mehr verhindern. In der nächsten Saison stieg Newcastle mit dem Trainer direkt wieder auf. Ohne wirklich signifikante Neuzugänge hielt Benitez mit seinem Verein zwei Mal souverän die Klasse im englischen Oberhaus. Der Spanier genoss aufgrund dieser Errungenschaften absoluten Kultstatus bei den Fans, dennoch kam es nicht völlig überraschend, dass er seinen Vertrag nach dem Ende der vergangenen Runde nicht verlängerte.

In einer Kolumne für “The Athletic” sprach Benitez nun über die Beweggründe für seinen Abschied. So habe Newcastle “über ein Jahr Zeit gehabt”, um die vertragliche Situation mit dem Übungsleiter zu lösen, aber am Ende sei lediglich eine Offerte unterbreitet worden, welche Benitez nach eigenen Angaben “nicht annehmen” konnte.

Sie haben mir gesagt, dass sie nicht in die Akademie oder das Trainingsgelände investieren wollten. (…) Ihre Idee von diesem Projekt beinhaltete keine Spieler älter als 24 Jahre zu verpflichten, zudem genügte meiner Meinung nach das Budget nicht, um auf einem der vorderen zehn Plätzen in der Liga zu landen.

via “The Athletic”

Benitez sei klar gewesen, dass nach diesem Treffen “kein verbessertes Angebot” zustande kommen würde. Er sollte mir dieser Annahme richtig liegen, denn etwa einen halben Monat später unterbreitete der Verein eine neue Offerte “mit dem gleichen Gehalt wie drei Jahre zuvor” und “noch weniger Kontrolle über Transfers”. Hier habe es sich Benitez zu einem Abgang entschieden, da er dem Verein “nach drei Jahren unerfüllter Versprechen” nicht mehr vertraut habe.

Der Spanier trainiert nun seit wenigen Wochen Dalian Yifang in der Chinese Super League.

(Photo by Ian MacNicol/Getty Images)

Marius Merck

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