Bayer 04 Leverkusen hat Facundo Medina fest verpflichtet. Der Werksklub bestätigte den Wechsel des argentinischen Innenverteidigers von Olympique Marseille am 11. August 2026. Medina unterschrieb einen Vertrag bis 2031 und erhält die Rückennummer 2. Die Ablöse liegt Berichten zufolge bei rund 20 Millionen Euro; offiziell bezifferte der Klub die Summe nicht.
Die Ausgangslage
Mit dem 27-Jährigen verpflichtet Leverkusen einen erfahrenen Abwehrspieler, der in der Innenverteidigung wie auf der linken Abwehrseite einsetzbar ist. Sportdirektor Simon Rolfes verwies auf die Qualität und Mentalität des Neuzugangs. Für den argentinischen Nationalspieler ist der Wechsel der Schritt in die Bundesliga, nachdem er zuvor in der Ligue 1 gespielt hatte.
Der Hintergrund: Weiterer Baustein im Umbruch
Medina zählt zu den namhafteren Zugängen eines Sommers, in dem Leverkusen den Kader umfangreich umgebaut hat. Nach Klub- und Medienangaben summieren sich die Ausgaben der Werkself in diesem Transferfenster auf einen zweistelligen Millionenbereich. Der Abwehrspieler soll die Defensive stabilisieren und zählt mit seiner internationalen Erfahrung zu den Führungsoptionen in der Mannschaft.
Wie es weitergeht
Für den 27-Jährigen geht es zunächst darum, sich in die Abwehrkette einzufügen und Spielrhythmus aufzubauen. Leverkusen erhält mit ihm eine variable Defensivlösung vor dem Bundesliga-Auftakt. Die exakte Ablösesumme sowie mögliche Bonuszahlungen bezifferte der Klub in seiner Mitteilung nicht. Wie tragend die Rolle Medinas wird, entscheidet sich im Saisonverlauf.

