40 Mannschaften! 3. Liga vor Zweigleisigkeit?

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News | Bislang galt eine Zweigleisigkeit der 3. Liga von Vereinsseite als so gut wie ausgeschlossen. Während der Corona-Pandemie könnte sich das jedoch ändern. Beim DFB gab es deshalb schon entsprechende Vorschläge.

Zweigleisigkeit wäre für Klubs machbar

Das Konzept, das den Verantwortlichen des DFB präsentiert wurde und auch dem Kicker vorliegt, sieht vor mindestens die fünf Regionalligen beizubehalten oder auf sechs aufzustocken. Ab 2020/21 gäbe es dann eine 3. Liga Nord und eine 3. Liga Süd mit je 20 Teams.

Der Vorschlag zum Übergang würde wie folgt lauten: Man spielt die Saison zu Ende, Absteiger gäbe es allerdings nicht. Der FSV Zwickau, Preußen Münster, Sonnenhof Großaspach und Carl Zeiss Jena stehen im Moment in der 3. Liga unter dem Strich.

Mehr Derbys und kürzere Auswärtsfahrten wären zwei weitere Vorteile. Ganz nebenbei könnte man auch Geld sparen, wenngleich man es zuerst verliert. Aus den bestehenden Medienverträgen würde zwar eine halbe Million wegfallen, durch die kürzeren Auswärtsfahrten könnte man aber 100.000 Euro sparen und die restlichen 400.000 Euro ließen sich mit einer TV-Geld-Verteilung via Mehrjahreswertung abfedern.

Eine Aufstockung böte auch mehr Einsatzchancen für Nachwuchsfußballer aus den DFL-Klubs im Profifußball. Ein Solidaritätsbeitrag der DFL-Mitglieder soll dabei helfen: „Insgesamt erscheint die Zweiteilung der 3. Liga für die Klubs mit einem zu erwartenden durchschnittlichen negativen Ergebniseffekt zwischen 3 und 4 Prozent der Gesamterträge aus finanzieller Hinsicht stemmbar.“.

Außerdem hätte man mit einer Aufstockung auch ein anderes, seit Jahren vorhandenes Problem endlich gelöst: Alle Meister der 4. Liga würden aufsteigen.

(Photo by Joachim Sielski/Bongarts/Getty Images)

Victor Catalina

Mit Hitzfelds Bayern aufgewachsen, in Dortmund studiert und Sheffield das eigene Handwerk perfektioniert. Für 90PLUS immer bestens über die Vergangenheit und Gegenwart des europäischen Fußballs sowie seine Statistiken informiert.

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