Atletico: Verlängerung mit Oblak weiter offen – viele Interessenten

1. März 2018 | News | BY Marius Merck

Jan Oblak hat sich bei Atletico Madrid zu einem der besten Torhüter in Europa entwickelt. Sein Präsident überrascht nun mit gewissen Aussagen um die vertragliche Situation des Slowenen.

 

Ausstiegsklausel: 100 Millionen Euro

Wenn eine Torhüterposition bei einem europäischen Topklub auch nur einigermaßen zur Disposition steht, fällt in der Regel immer der Name des 25-Jährigen – und dies nicht ohne Grund. Oblak zeigt seit seiner Ankunft im Sommer 2014 regelmäßig Topleistungen und leistet sich so gut wie keine Aussetzer. In der laufenden Runde kassierte die Hintermannschaft der “Rojiblancos” gerade einmal elf Gegentore in 26 Partien – Ligabestwert!

Der Schlussmann ist noch bis 2021 an Atletico gebunden. Über eine mögliche Verlängerung hatte der slowenische Nationaltorwart noch im Januar gesagt, dass man darüber noch nicht gesprochen habe. Sein Präsident Enrique Cerezo äußerte sich nun im Gespräch mit “Radio Marca” zu der Thematik.

(Photo by MIGUEL RIOPA/AFP/Getty Images)

Der langjährige Vereinsboss wird folgendermaßen zitiert:

“Er hat bereits verlängert.”

Diese Aussage bietet durchaus Interpretationsspielraum. Man könnte es einerseits so verstehen, dass eine Einigung über die Verlängerung des Arbeitsverhältnisses still und heimlich erfolgt ist. Die “AS” bezieht das Statement jedoch auf die letzte Verlängerung des Keepers, welche bereits über zwei Jahre zurückliegt. Der damals abgeschlossene Vertrag soll eine Ausstiegsklausel von 100 Millionen Euro enthalten.

Nach Informationen des Blattes wird Atletico seinem Torhüter wahrscheinlich keinen neuen Vertrag in der nächsten Zeit anbieten, obwohl man sich über das Interesse anderer Klubs bewusst ist. Als potentielle Interessenten werden hierbei der FC Liverpool, Arsenal, Paris St. Germain und Juventus Turin benannt.

Die Ruhe des spanischen Klubs ist in diesem Kontext auch durchaus berechtigt, Oblak steht immerhin noch drei Jahre unter Vertrag und man hat keine Not, den Spieler zu verkaufen. Ansonsten könnte man den Verlust dank der Klausel mit 100 Millionen Euro vergütet bekommen. Damit wäre der Slowene der mit Abstand teuerste Keeper aller Zeiten.

Marius Merck

Eine Autogrammstunde von Fritz Walter weckte die Leidenschaft für diese Sportart, die über eine (“herausragende”) Amateurkarriere bis zur Gründung von 90PLUS führte. Bei seinem erklärten Ziel, endlich ein “Erfolgsfan” zu werden, weiter erfolglos.


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