Ausstehende Gehaltszahlungen: Rubin Kasan droht personeller Aderlass

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Der russische Sport kommt momentan kaum zur Ruhe. Nach dem Olympia-Ausschluss erschüttert eine neue Kontroverse das Land: Demnach hat ein russischer Verein seit einiger Zeit keine Gehälter mehr überwiesen!

 

Ablösefreie Abgänge im Januar?

In der russischen Premier Liga tummeln sich seit einigen Jahren durchaus namhafte Spieler. Auch wenn die russischen Teams ihre vorhandene Wettbewerbsfähigkeit regelmäßig in der europäischen Vereinswettbewerben unter Beweis stellen, ist dennoch nicht völlig von der Hand zu weisen, dass manch ein Spieler (z. B. Hulk oder Axel Witsel) vor allem aus monetären Gründen nach Russland wechselt. Diese Rechnung dürfte nun bei einigen Spielern nicht mehr aufgegangen sein:

Denn wie der „Telegraph“ berichtet, hat Rubin Kasan seit rund vier Monaten keine Gehälter mehr an seine Spieler bezahlt. Vor dem anstehenden letzte Saisonspiel läuft der Klub Gefahr, dass alle (!) Spieler im kommenden Januar ihre Verträge auflösen und sich ohne finanzielle Kompensation für Kasan einem anderen Verein anschließen könnten. Die Höhe der ausstehenden Zahlungen soll bei rund 12 Millionen Euro liegen. Der Mannschaft sei am heutigen Mittwoch (erneut) mitgeteilt worden, dass kein Geld vorhanden wäre, um diesen Verpflichtungen nachzukommen.

(Photo by Epsilon/Getty Images)

Das englische Blatt hat demnach versucht Kontakt mit Sportdirektor Rustam Sayakhov, welcher bereits wegen einer Verstrickung in einem Mordfall zeitweise im Gefängnis saß, aufzunehmen, dieses Unterfangen war nicht von Erfolg gekrönt. Rubin gehört der tatarisch-amerikanischen Investementgruppe TAIF, der Präsident Radik Shaimev ist als der 88. reichste Mann in Russland gelistet.

Die bekanntesten Spieler im Kader sind wohl Alexandre Song (ehemals Arsenal), Sardar Azmoun (schoss letztes Jahr mit Anzhi den FC Bayern in der CL ab) und Yann M´Vila (ehemals Inter Mailand). Vor allem für Song und M´Vila sollen sich nach Informationen der Zeitung zahlreiche Teams aus der Premier League interessieren.

Der Verein aus dem WM-Austragungsort liegt aktuell nur auf einem enttäuschenden zwölften Platz in der Premier Liga.

 

Marius Merck

Eine Autogrammstunde von Fritz Walter weckte die Leidenschaft für diese Sportart, die über eine (“herausragende”) Amateurkarriere bis zur Gründung von 90PLUS führte. Bei seinem erklärten Ziel, endlich ein “Erfolgsfan” zu werden, weiter erfolglos.

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