Barcelona: Besessen von Ousmane Dembélé

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Um so mehr Tore Ousmane Dembélé erzielt oder vorbereitet, desto schwerer wird es für Borussia Dortmund sein Juwel langfristig zu halten. Vor einem Jahr erteilte der Franzose dem großen FC Barcelona noch eine Absage, doch die Besessenheit der Katalanen entflacht von neuem…

 

Absage

Die Mundo Deportivo berichtet, dass Barcelona Sportdirektor Robert Fernández schon seit längerer Zeit von Ousmane Dembélé (19) „besessen“ sei. Demnach hatten die Katalanen bereits letztes Jahr ein Auge auf den außergewöhnlichen Franzosen geworfen. Doch zur Überraschung der Verantwortlichen erteilte Dembélé dem fünffachen Europapokalsieger eine Absage.

Der Linksfuß, der in seiner Debüt-Saison für Borussia Dortmund in 32 Pflichtspielen an 20 Toren direkt beteiligt war, sprach dabei offenbar Klartext. Laut der Sportzeitschrift erklärte er „Barca“ damals, dass er nicht auf der Bank sitzen wollte. Zu groß sei die Gefahr, dadurch seine Entwicklung zu gefährden.

(Photo JOHN MACDOUGALL/AFP/Getty Images)

 

Besessenheit

Laut der Mundo Deportivo ist die Besessenheit des Tabellenführers der La Liga jedoch nie ganz abgeklungen. Im Gegenteil, Sportdirektor Fernández soll sich erneut um die Dienste Dembélés bemühen wollen.

Punkten möchte der FC Barcelona dieses Mal mit der Aussicht auf einen Stammplatz. Dem Bericht nach möchte man allmählich auf ein 3-4-3 umstellen und Lionel Messi (29) dabei ins offensive Mittelfeld zurückziehen. Folglich würde ein Platz in der offensiven Dreierkette frei werden. Zudem bestehe in der Offensive ohnehin kein Überangebot an Spielern.

Wie aussichtsreich die erneuten Bemühungen um Dembélé sein sollen, lässt das Hausblatt des spanischen Riesen unkommentiert.

 

Fazit

Dass der Shootingstar aber nach nur einem Jahr den Schritt zu einem Weltklasse-Verein wagt und seine ursprünglichen Zweifel vergisst, ist unsere Meinung nach unwahrscheinlich. Darüber hinaus ist die Argumentation der Mundo Deportivo äußerst schwammig. Stand heute wissen wir nicht mal welcher Trainer Luis Enrique (46) überhaupt beerben wird, spricht die Behauptungen um eine Systemumstellung sind rein spekulativer Natur.

 

Chris McCarthy

Gründer und der Mann für die Insel. Bei Chris dreht sich alles um die Premier League. Wengerball im Herzen, Kick and Rush in den Genen.

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