Borussia Dortmund: Daran hakt eine Moukoko-Verlängerung

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News | Youssoufa Moukoko ist das Küken im DFB-Kader bei der Weltmeisterschaft in Katar. Beim Turnier am Persischen Golf kann sich der Angreifer, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, in das globale Schaufenster stellen. Sein Arbeitgeber Borussia Dortmund möchte daher den Kontrakt mit dem Hochbegabten schnellstmöglich verlängern. Es hakt jedoch noch an einigen Stellen.

Moukoko fordert mehr Gehalt und eine sportliche Perspektive

Aktuell bereitet sich Youssoufa Moukoko mit dem DFB-Tross auf das morgige WM-Spiel gegen Japan vor. Da das 18-jährige Supertalent sich bei einer Weltmeisterschaft im Schaufenster der globalen Öffentlichkeit präsentieren kann, möchte sein derzeitiger Arbeitgeber Borussia Dortmund möglichst zeitnah Nägel mit Köpfen machen, und den Vertrag der Sturmkraft langfristig ausdehnen. Unter BVB-Trainer Edin Terzic (40) hat der 1,79 m große Spieler sein verlorenes Selbstvertrauen wiedergefunden und ist auch in puncto Verlängerung beim achtfachen deutschen Meister nicht abgeneigt eingestellt.

„Ich werde mich am Ende sowieso entscheiden. Ich fühle mich wohl in Dortmund, ich spüre das Vertrauen vom Trainer und am Ende werdet ihr mitkriegen, ob ich bleibe oder nicht.“



Doch woran hakt die Moukoko-Verlängerung noch? Nach Sky-Recherchen will der WM-Debütant einerseits mehr Gehalt – sechs statt der bisher offerierten fünf Millionen Euro pro Jahr. Andererseits fordert die Spielerseite eine klare sportliche Perspektive, wie nach einer möglichen Rückkehr des an Krebs erkrankten Sebastien Haller mit dem Offensivjuwel geplant wird.

Moukokos Kontrakt bei den Schwarz-gelben läuft am Saisonende aus. Schon lange steht sein Name in den Notizbüchern der europäischen Fußball-Schwergewichte. In der laufenden Spielzeit sind für den Mann mit kamerunischen Wurzeln sechs Tore und vier Assists in 14 Bundesligaeinsätzen notiert. Hinsichtlich einer Vertragsverlängerung ist mit einer Entscheidung erst nach der WM zu rechnen.

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(Photo by INA FASSBENDER/AFP via Getty Images)

Steven Busch

Die Außenristpässe eines Tomás Rosicky entfachten seinen Enthusiasmus für den Fußball und die Affinität zu den schwarzgelben Borussen aus dem Ruhrgebiet. WM-Held Mario Götze brach ihm mit dem Wechsel in den Süden der Republik einst sein Fanherz und der Glaube an die Fußballromantik musste leiden. Wenn sein persönlicher Traum von der professionellen Fußballkarriere schon platzen musste, entschied er sich dem Sport aus journalistisch-kritischer Perspektive erhalten zu bleiben.

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