Bundesliga | Union jubelt gegen Frankfurt, Hoffenheim gegen Fürth nur Remis

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Am späten Samstagnachmittag standen zwei Bundesliga-Spiele auf dem Programm. Union gewann dank eines frühen Doppelschlags mit 2:0 gegen Frankfurt, parallel kam die TSG Hoffenheim gegen Greuther Fürth nicht über ein 0:0 hinaus.

Früher Doppelschlag bringt Union auf die Siegerstraße

Die Zuschauer an der Alten Försterei wurden Zeugen einer temporeichen Anfangsphase, in der Union Berlin die bessere Mannschaft war. Nach einem langen Ball von Rani Khedira setzte sich Taiwo Awoniyi gegen Martin Hinteregger durch und ließ Frederick Rönnow bei seinem Abschluss keine Chance (17.). Und die „Eisernen“ konnten nur drei Minuten darauf nachlegen: Nachdem Eintracht Frankfurt im eigenen Sechzehner den Ball vertändelte, schlenzte Grischa Prömel die Kugel sehenswert ins lange Eck (20.). Und Union blieb dran. Die Hausherren waren dem dritten näher als die Gäste dem ersten Tor. Der Eintracht gelang offensiv derweil gar nichts, defensiv waren sie gegen agile und frech aufspielende Berliner überfordert.

Die Marschroute von Urs Fischer und seiner Mannschaft war klar: Hinten dichthalten, die Zwei-Tore-Führung über die Zeit bringen. Und genau so gestaltete sich auch der zweite Durchgang. Union stand kompakt, verschob klug, machte dem Gegner die Räume eng. Die Eintracht dagegen wollte, konnte aber irgendwie nicht so richtig. Erst ab der 60. Minute schaltete die SGE einen Gang hoch, ließ sich auch das ein oder andere Mal vor dem gegnerischen Tor blicken. Allerdings schafften sie es gegen leidenschaftlich verteidigende Unioner kaum, ernsthaft Gefahr zu erzeugen. So konnten die „Eisernen“ ihre 2:0-Führung souverän über die Zeit schaukeln und den nächsten Heimsieg einfahren.

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(Photo by Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)

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„Kleeblatt“ entführt Punkt aus Hoffenheim

Einige hundert Kilometer weiter südwestlich war Greuther Fürth bei der TSG Hoffenheim zu Gast. Die Hausherren legten gut los, hatten früh eine erste dicke Chance durch Munas Dabbur (3.). Ansonsten tat sich die TSG über weite Strecken der ersten Halbzeit schwer. Sie hatten zwar mehr vom Spiel, wirklich gefährlich wurden sie aber selten. In Minute 24 rauschte ein Schuss von Andrej Kramaric nur knapp am Pfosten vorbei, ansonsten erlebte die Hintermannschaft der Gäste einen recht milden Spätnachmittag. Dazu sei gesagt: Offensiv ging auch bei Fürth nicht sonderlich viel, genauer gesagt: gar nichts. Pavel Kaderabek musste einmal vor dem eingelaufenen Julian Green klären, verhinderte damit den Rückstand, ansonsten war auch die Hintermannschaft der TSG kaum gefordert.

Nach dem Seitenwechsel war zumindest etwas mehr Tempo in der Partie. Hoffenheim kam jetzt besser ins letzte Drittel und erarbeitete sich Chancen. Aber auch Fürth hatte seine Möglichkeiten. Insbesondere von Green ging immer wieder Gefahr aus, die Hausherren mussten achtsam sein. So erlebten die Zuschauer in der PreZero Arena einen recht ausgeglichenen zweiten Durchgang. In der Schlussphase drückten die Hausherren nochmal, in der Summe war das jedoch nicht zwingend genug. So blieb es beim torlosen Remis – ein Punkt, der keiner der beiden Mannschaften so richtig weiterhilft.

Bundesliga: Die Ergebnisse im Überblick

Union Berlin – Eintracht Frankfurt 2:0 (2:0)

Tore: 1:0 Taiwo Awoniyi (17.), 2:0 Grischa Prömel (20.)

TSG Hoffenheim – Greuther Fürth 0:0 (0:0)

Tore:

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