Bundesliga | „Den inneren Schweinehund bekämpfen“ – Die Stimmen zum Bundesliga-Nachmittag

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News | Nach einem äußerst intensiven Bundesliga-Samstagnachmittag stellten sich die Protagonisten den Fragen bei Sky.

Arnold wieder mit Klartext, Mislintat verkündet Mavropanos-Deal, Hertha hadert mit Standards

Manuel Akanji (Dortmund, zur Rückkehr der Zuschauer): Ja, es ist ein unglaubliches Gefühl, auch schon 25.000 haben hier eine Riesenstimmung gemacht und ich kann es kaum erwarten, wieder vor vollem Stadion zu spielen. Es macht wirklich sehr Spaß, vor unseren Fans zu spielen.

Daniel Caliguri (Augsburg): Wir wollten erstmal eine Reaktion zeigen, auf das Freiburg-Spiel (0:3). Ich finde, wir haben das über weite Strecken auch gut gemacht. Wir hatten eine super Anfangsphase, kommen sehr gut ins Spiel rein und kriegen dann aus dem Nichts Elfmeter und dann rennst du wieder dem Rückstand hinterher. Nichtsdestotrotz sind wir wieder gut zurückgekommen, haben ein ordentliches Auswärtsspiel gemacht, aber leider ohne Punkte.

Julian Brandt (Dortmund): Ja, natürlich war es ein intensives Spiel. Ich glaube, bei den Spielern hat man noch ein bisschen das Spiel gegen Lissabon gemerkt. Es war am Ende natürlich ein Kraftakt. Aber wir haben das Spiel gezogen, das war extrem wichtig für uns. Ich hab mich ein bisschen geärgert, dass wir das dritte Tor nicht noch hinbekommen haben, weil die Chancen hatten wir. Dann hätten wir uns einiges ersparen können. Aber wenn du am Ende gewinnst, dann bist du erstmal glücklich.

Maximilian Arnold (Wolfsburg): So kann man nicht das dritte Spiel in einer englischen Woche beginnen, nach sieben Minuten mit 2:0 in Rückstand zu sein. Wir haben völlig geschlafen. Wir haben uns viel, viel mehr vorgenommen. Es gibt keine Erklärung dafür. Ich glaube, wir sollten mal anfangen, weniger sorglos zu verteidigen. So ein Scheiß, mit zu vielen Spielen, dafür haben wir letztes Jahr den Grundstein gelegt. Wir wollen unbedingt international spielen. Da gilt es dann, den inneren Schweinehund zu bekämpfen, bereit zu sein – und das waren wir heute in den ersten sieben Minuten nicht.

Photo by Martin Rose/Getty Images

Adi Hütter (Borussia Mönchengladbach): Wir haben natürlich einen super Start hingelegt. Ich warte dann immer auf den Schiedsrichter, wie er entscheidet. Wenn er sich ans Ohr greift, denke ich, dass es doch kein Tor ist. Es war ein hochintensives, spannendes, interessantes Spiel, wo alles drin war, was sich das Fußballherz so vorstellt.

Roberto Massimo (Stuttgart): Das (erste Bundesligator) war nartürlich ein Traum

Sven Mislintat (VfB Stuttgart, zu Mavropanos): Wir haben eine Kaufoption für ihn. Aber es dürfte ziemlich klar sein, was mit ihm passiert.

Oliver Baumann (TSG Hoffenheim): Wir beißen uns dann die Zähne aus, dass irgendwie einer reingeht und dann kullert der dann so rein und du denkst du dir, wieso haben wir jetzt dieses Tor geschossen? Wir müssen scharf sein, viel, viel arbeiten und erwachsener werden.

Suat Serdar (Hertha BSC): Ich stehe hinter dem Trainer. Das ist ein sehr guter Trainer, der mich auch fördert und der mir auch das Selbstvertrauen gibt. Wir müssen einfach an uns arbeiten, wir dürfen keine zwei Eckballtore zuhause kassieren, das darf uns nicht passieren. So kannst du auch keine Spiele gewinnen.

Pál Dárdai (Hertha BSC): Eigentlich schade. Zwei Standardtore. Nach dem 1:1 haben wir eigentlich genug Chancen, das 2:1 zu machen. Das ist so, da gibt es nichts schönzureden. Wir haben 2:1 verloren, aufgrund der Standardtore.

Photo by Martin Rose/Getty Images

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Victor Catalina

Victor Catalina

Mit Hitzfelds Bayern aufgewachsen, in Dortmund studiert und Sheffield das eigene Handwerk perfektioniert. Für 90PLUS immer bestens über die Vergangenheit und Gegenwart des europäischen Fußballs sowie seine Statistiken informiert.

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