“Die ersten 60 Minuten waren schlimm” – Stimmen zum Bundesliga-Nachmittag

11. Februar 2023 | Bundesliga | BY sid

News | 16 Tore sind am Samstagnachmittag in der Bundesliga gefallen. Während Bayern und Dortmund ihre Hausaufgaben erledigt haben, ist Hoffenheim auch beim Debüt von Neutrainer Pellegrino Matarazzo leer ausgegangen.

Die Bundesliga-Stimmen

Bayern München – VfL Bochum 3:0 (1:0)

Julian Nagelsmann (Trainer Bayern München): “Wir haben in den ersten sechs Minuten gut begonnen, da können wir führen. Danach waren wir nicht mehr gut im Spiel. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit hat sich das fortgesetzt. Erst nach der 60. Minute ist es besser geworden. Durch die Einwechslungen kam frischer Schwung. Da haben wir uns das Ergebnis verdient, vorher nicht. Wir müssen uns für Dienstag steigern.”

Thomas Letsch (Trainer VfL Bochum): “Unser Plan, den Gegner zu ärgern, hat insgesamt gut geklappt. Das Ärgerliche war, dass wir durch einen Fehler das 0:1 kassieren. Unter dem Strich war es zu wenig, das Spiel zu gewinnen. Es wäre wichtig gewesen, lang im Spiel zu bleiben. Es war ein ordentliches Spiel von uns, aber der Sieg für Bayern war verdient.”

Werder Bremen – Borussia Dortmund 0:2 (0:0)

Ole Werner (Trainer Werder Bremen): “Wir sind in beide Halbzeiten schlecht gestartet, konnten aber danach die Partie beruhigen und phasenweise auf Augenhöhe agieren. Entscheidend war, dass Dortmund die Räume besser genutzt hat. Über 90 Minuten waren wir nicht gut genug, um den BVB zu schlagen.”

Edin Terzic (Trainer Borussia Dortmund): “Ich bin nicht nur mit dem Ergebnis zufrieden, sondern auch mit der Art und Weise, wie wir diesen Sieg herausgespielt haben. Es ist nicht einfach, in Bremen als verdienter Sieger vom Platz zu gehen. Dass wieder einmal ein Einwechselspieler getroffen hat, ist ein Beweis für die Ausgeglichenheit unseres Kaders.”

Niclas Füllkrug (Werder Bremen): “Dortmund hat vorne sehr viel Qualität und uns unsere Grenzen aufgezeigt […] Es war insgesamt keine gute Leistung von uns.”

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SC Freiburg – VfB Stuttgart 2:1 (0:1)

Lars Voßler (Co-Trainer SC Freiburg), ersetzte den gesperrten Streich: “Das Spiel haben wir gewonnen, weil wir die beiden Elfer gemacht haben. Wir sind gut ins Spiel gekommen, hatten eine gute Chance durch Salli, aber dann war es zu wenig. Stuttgart ist verdient in Führung gegangen. Wir wollten die Probleme nach der Halbzeit korrigieren und waren dann besser im Spiel, konnten aber wenig Torchancen kreieren. Aber die Elfer haben geholfen. Wir waren jetzt die glücklichere Mannschaft.”

Bruno Labbadia (Trainer VfB Stuttgart): “Für uns ist das sehr bitter. Ich finde, wir haben im gesamten Spiel wenig zu gelassen. Wir haben gut verteidigt gegen eine spielstarke Mannschaft und auch ein schönes Tor gemacht. Einziges Manko: Wir haben den Sack nicht zu gemacht, waren nicht klar genug im letzten Pass und nicht konsequent im Abschluss.”

Jochen Saier (Sportvorstand SC Freiburg) über Grifo: “Er ist auf dem Platz extrem wichtig, in der Kabine vielleicht noch wichtiger. Auf allen Ebenen tut er uns richtig gut […] Es sind wunderbare Siege, wenn sie so umkämpft sind. Es war aber auch Glück dabei.” Über die zwei strittigen Elfmeter sagte der Sportvorstand: “Es waren Foulspiele, wenn man die Zeitlupe sieht. Wenn man sich das anschaut, dann muss man den geben.”

TSG Hoffenheim – Bayer Leverkusen 1:3 (0:1)

Pellegrino Matarazzo (Trainer TSG Hoffenheim): “Wir sind nicht gut ins Spiel reingekommen. Wir waren sehr verhalten, die Handbremse hat man gespürt. Das ist nicht unser Anspruch. Erst ab der 60., 65. Minute wurde es besser. Darauf können wir aufbauen.”

Xabi Alonso (Trainer Bayer Leverkusen): “Wir sind diesmal zufrieden nach zwei Niederlagen zuvor. Wir brauchten eine gute Leistung. Und die Leistung war sehr gut. Wir haben bis zur 75. Minute alles gut kontrolliert.”

Thomas Delaney (TSG Hoffenheim): “Die ersten 60 Minuten waren schlimm. Wir müssen ehrlicher zu uns sein. Wir müssen aufmerksamer sein.”



FSV Mainz 05 – FC Augsburg 3:1 (2:1)

Bo Svensson (Trainer FSV Mainz 05): “Wir sind sehr froh, dass wir verdient gewonnen haben. Das Tor hat uns geholfen. Ich finde, dass wir sehr aktiv waren. Selbst mit dem Anschlusstreffer sind wir gut umgegangen. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft.”

Enrico Maaßen (Trainer FC Augsburg): “In den ersten 15 Minuten waren wir voll im Spiel. Durch grobe individuelle Fehler haben wir uns um den Lohn gebracht und Mainz stark gemacht. Wir waren nicht in der Verfassung, in der wir in den vergangenen vier Spielen waren. Für uns ist das ein gebrauchter Tag.”

Martin Schmidt (Sportdirektor FSV Mainz 05): “Es war ein sehr schwieriges Spiel. Wir wollten den Abstand halten zum Relegationsplatz, deshalb war es ein wichtiger Sieg.

Ermedin Demirovic (FC Augsburg): “Wir waren nicht gut genug, das war zu wenig. Ich nehme mich nicht aus, es war kein guter Tag. Wir haben einige Tore hergeschenkt.”

(Stimmen von Sky, zitiert von sid)

(Photo by Markus Gilliar/Getty Images)


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