Corona | Bundesliga-Funktionäre erzürnt über Länderspielabstellungen

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News | Zahlreiche Funktionäre der Bundesliga sind erzürnt über die jüngsten Länderspielabstellungen und die damit verbundenen Folgen der Vereine.

Bundesliga: Abstellungen & Folgen während Corona erregen die Gemüter

In einem Bericht von Matthias Dersch und Michael Pfeifer für den „Kicker“ echauffieren sich zahlreiche Bundesliga-Funktionäre über die jüngsten Länderspielabstellungen und den damit verbundenen Auswirkungen während der Corona-Pandemie. So übte allen voran Hoffenheim-Manager Alexander Rosen (41) starke Kritik an den aktuellen Zuständen. „So wie es gelaufen ist, geht es definitiv nicht. Es ist einfach unverantwortlich.“

Rosen ärgerte sich vor der Partie gegen den BVB über die Ausfälle von gleich vier Spielern im Zusammenhang mit den Länderspielreisen. Man arbeite „mit allem daran, dass die Abläufe ordnungsgemäß durchgeführt werden“, daher entstünde das Gefühl, dass es den Verbänden „egal“ sei: „Hauptsache durchgerückt.“ Daher überlege man sich bei der nächsten Länderspielpause im November „ein Ausrufezeichen zu setzen“ und die Spieler „zur Not“ auch mal „nicht gehen zu lassen.“

(Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

Weitere Kritik aus der Bundesliga

Auch der Kölner Manager Horst Heldt (50) schlug in eine ähnliche Kerbe. Es wäre „völliger Irrsinn“, dass „Mannschaften in einer solche Phase wie wild durch die Gegend reisen und in Risikogebiete fliegen.“ Letztendlich werden die Spieler nämlich von den Vereinen bezahlt „und nicht von den Verbänden.“ BVB-Coach Lucien Favre (62) äußerte sich ebenfalls kritisch. Der Schweizer bezeichnet die viele Reiserei als „gefährlich.“ Dieser Kritik schloss sich auch Leverkusen Trainer Peter Bosz (56) an, der diesen Zustand als „unnötige Extrabelastung“ einordnet.

Versöhnlicher bei diesem Balanceakt zeigte sich Bayern-Trainer Hansi Flick (55). Als ehemaliger Co-Trainer von Joachim Löw (60) und DFB-Sportdirektor kenne er „beide Seiten.“ In der aktuellen Situation wäre „vieles geballt“, daher müsse man „einen Konsens“ finden.

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(Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images)

Marius Merck

Eine Autogrammstunde von Fritz Walter weckte die Leidenschaft für diese Sportart, die über eine (“herausragende”) Amateurkarriere bis zur Gründung von 90PLUS führte. Bei seinem erklärten Ziel, endlich ein “Erfolgsfan” zu werden, weiter erfolglos.

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