Wer wird neuer DFB-Präsident? Amateurverbände machen Druck

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News | Es ist ein heiß diskutiertes Thema dieser Tage: Die Frage, wer denn der neue DFB-Präsident werden soll. Die Amateurverbände haben ihrerseits klare Vorstellungen und drücken aufs Gaspedal.

DFB-Präsidentschaftskandidat soll aus dem Amateurbereich kommen

Nachdem sich Peter Peters (59) vergangene Woche für den Posten des DFB-Präsidenten bewarb, wollen die Regionalverbände nun ihren Kandidaten festlegen. „Nachdem die Kandidatur von Peter Peters auf dem Tisch liegt, sollten auch wir als Landesverbände zu einem konkreten Ergebnis kommen.Vor zwei Wochen haben wir uns in Hamburg einstimmig darauf verständigt, eine Kandidatin oder einen Kandidaten aus dem Amateurbereich zu benennen. Ich habe die Erwartung, dass wir das auch umsetzen“, wird Uwe Döring, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV), vom kicker zitiert. Um das weitere Vorgehen abzustimmen, trafen sich die Präsidenten der fünf Regionalverbände am Sonntagabend.

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DFB-Interimspräsident Dr. Rainer Koch (62) hatte jüngst erklärt, sich diesmal heraushalten zu wollen. Denkbar ist dennoch, dass der 62-Jährige Einfluss auf die Frage nimmt, wer der neue DFB-Präsident werden soll. Peters‘ Kandidatur stößt in manchen Amateurverbänden auf kritische Stimmen, da sie den scheidenden DFL-Aufsichtsratschef als Mann der Liga wahrnehmen. Bei dem Treffen der Landes- und Regionalverbandspräsidenten am Dienstag geht es Formal um das „Projekt Zukunft“. Erst Ende vergangener Woche wurde dem Meeting der Programmpunkt „Personalia“ hinzugefügt.

In der Sache ist Eile geboten, wie Döring findet. „Die Kandidatin oder der Kandidat sollte Gelegenheit bekommen, sich bis zur Wahl am 11. März bei den einzelnen Landesverbänden in Ruhe vorzustellen“, so Döring. Neben der Frage nach dem DFB-Präsidenten gehe es schließlich auch darum, wer 1. Vizepräsident, Schatzmeister und Generalsekretär wird. „Die jeweiligen Bewerber wollen wissen: Wer soll Präsident werden? Und umgekehrt ist auch für den künftigen Präsidenten das Team ganz entscheidend. Genau daran ist es ja zuletzt beim DFB gescheitert“, so der SHFV-Präsident.

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