Die Sommertransfers der Bundesliga – Welche Spieler sind eingeschlagen?

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Das Transferfenster im Winter ist geöffnet und schon jetzt stehen einige namhafte Transfers in der Bundesliga fest. Teuerster Spieler ist bislang Julian Draxler. Doch bevor noch mehr Spieler verpflichtet werden, schauen wir nochmal auf den jeweils teuersten Neuzugang jedes Bundesligisten. Wer schlug richtig ein, wer steht schon wieder auf dem Abstellgleis?

 

FC Bayern München: Mats Hummels

(Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Dass man mit Mats Hummels keinesfalls einen Fehler machen würde, wussten nicht nur die Verantwortlichen des FC Bayern München. Für 35 Millionen Euro Ablöse sicherte sich der Rekordmeister die Dienste des Innenverteidigers. Zwar knüpfte er nicht nahtlos an die guten Leistungen aus Dortmund und der DFB-Elf an, aber gerade wegen dem Ausfall von Jerome Boateng ist Hummels enorm wichtig für die Defensive der Münchener. Der „Kicker“ listete Hummels als besten Innenverteidiger der Hinrunde. Dazu konnte Bayern noch den direkten Konkurrenten schwächen.

 

Borussia Dortmund: André Schürrle

(Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images,)

30 Millionen Euro hat Dortmund in den Nationalspieler investiert. Größter Fan von ihm beim BVB ist sicherlich Thomas Tuchel, der Schürrle schon als Jungspund beim FSV Mainz trainiert hatte. Bei Wolfsburg konnte der Flügelspieler nie wirklich überzeugen, die Wölfe waren froh, dass sie für Schürrle noch so eine hohe Ablösesumme erhalten haben. In der Bundesliga hat er aufgrund von Verletzungen erst sieben Spiele absolviert, dabei hat er zwei Tore gleich im ersten Saisonspiel vorbereitet. In der Champions League erzielte er das Tor zum 2.2 Ausgleich gegen Real Madrid. Wenn er spielt, zeigt er immer gute Leistungen. Damit die 30 Millionen sich auszahlen muss Schürrle verletzungsfrei bleiben.

 

 

(Photo by Oleg Nikishin/Bongarts/Getty Images)

 

 

 

Bayer Leverkusen: Kevin Volland

In Hoffenheim zum Nationalspieler gereift, ist der Stürmer bei Leverkusen noch nicht wirklich angekommen. Um seine 20 Millionen Euro zurückzuzahlen, muss er seinen Platz in der starken Offensivreihe Leverkusens finden. Erst 15 Pflichtspieleinsätze und 3 Treffer gelangen ihm. Auch bei ihm sorgen Verletzungen für Zwangspausen.

 

 

Borussia Mönchengladbach: Christoph Kramer

(Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images)

Noch nicht glänzen konnte Christoph Kramer in dieser Saison bei der Borussia. Da ist er aber nicht alleine, Gladbach tritt auf der Stelle, unter Hecking soll es jetzt wieder in die obere Tabellenhälfte gehen. 15 Millionen Euro mussten die Fohlen bezahlen, aber sie wissen was sie an dem Nationalspieler haben. Vor einem Jahr war Kramer bei Gladbach der Mittelfeldstabilisator, bevor er wieder nach Leverkusen geholt wurde. Nun plagt ihn ein Bänderriss. Unter Hecking könnte Kramer, wenn er fit ist,  eine starke Rückrunde spielen.

 

 

 

 

Schalke 04: Breel Embolo

(PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

 

Für 22,5 Millionen Euro schnappte Schalke eines der Top-Talente in Europa vielen Clubs unter der Nase weg. Das Geld ist auch für die Zukunft angelegt, denn Embolo ist erst 19 Jahre alt. Schon jetzt lasten große Hoffnungen auf dem Schweizer, umso bitterer ist es, dass er gerade in einer guten Phase der Saison einen Sprunggelenk- und Wadenbeinbruch nach einem Foul von Stafylidis erlitt. In zwei Monaten will er wieder auf dem Platz stehen und an seine guten Leistungen anknüpfen. Mit seiner Physis und Athletik steht ihm eine große Karriere bevor.

 

(Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

 

 

FSV Mainz 05: Jhon Cordoba

Mainz weiß was sie an dem Kolumbianer haben. Cordoba war bereits in der vergangen Saison an Mainz ausgeliehen und schoss dabei  fünf Tore. Auch in dieser Saison hat er bereits sechs Scorerpunkte in der Bundesliga, im nächsten Spiel fehlt er allerdings nach seinem Tritt gegen David Abraham rot gesperrt. die 6,5 Millionen Euro sind gut investiert, denn er ist erst 23 Jahre alt.

 

(Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

 

 

Hertha BSC Berlin: Ondrej Duda

Bitter für Hertha: Für 4,2 Millionen Euro holte man den Slowaken Duda für das offensive Mittelfeld. Ein Pflichtspiel hat er noch nicht gemacht, denn er hat Knieprobleme. Mitte der Hinrunde war er fast soweit, als er wieder einen Rückschlag erlitt. Dass er kein Schlechter ist, hat er schon für die slowakische Nationalmannschaft gezeigt. Für Berlin läuft es aber auch ohne ihn, Platz Drei bestätigen eine bisher einwandfreie Saison.

 

 

 

(Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

VFL Wolfsburg: Yannick Gerhardt

 

Mit 13 Millionen Euro eisten die Wölfe Gerhardt vom 1.FC Köln los. Der 22-Jährige ist schon jetzt ein wichtiger Spieler für den VFL. Momentan läuft es alles andere als gut für die Schützlinge von Volkswagen, Gerhardt ist einer der wenigen, die unter Hecking vollen Einsatz gezeigt haben. Im zentralen Mittelfeld ist er Stammspieler, auch ein Spiel für die Nationalmannschaft hat er schon gemacht. Mit Gerhardt hat Wolfsburg einen guten Spieler verpflichtet, der in ihnen in der Zukunft weiterhelfen kann.

 

 

 

1.FC Köln: Sehrou Guirassy

(PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

 

Ebenfalls ein Mann für die Zukunft ist Sehrou Guirassy. Der 20-Jährige hat schon zwei Tore in vier Spielen erzielt, allerdings nur für die Reservemannschaft in der Regionalliga. In der Bundesliga kommt er auf fünf Einwechslungen. Der Franzose ähnelt als Mittelstürmer seinem Mitspieler Anthony Modeste, bis er auf seinem Niveau spielen wird, dauert es allerdings noch ein Weilchen.

 

 

(Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Hamburger SV: Filip Kostic

Mit 14 Millionen ist er der teuerste Neuzugang unter Dietmar Beiersdorfer. Die hat Kostic noch nicht wieder an den HSV zurückgezahlt. Zwar gehört er in der Offensivreihe zu den Stammspielern, allerdings ist Hamburg nicht die stärkste Mannschaft im Toreschießen. Zwei Tore und zwei Vorlagen kann der Serbe für sich verbuchen. Und diese vier Scorerpunkte stammen aus den letzten sechs Spielen. Der HSV ist im Aufwind, und er ist ein Faktor.

 

 

(Photo by Johannes Simon/Bongarts/Getty Images)

 

 

 

 

FC Ingolstadt: Marcel Tisserand

Ingolstadt wollte einen soliden Innenverteidiger und den haben sie bekommen. Marcel Tisserand spielt für Ingolstadt-Verhältnisse neben Marvin Matip eine gute Rolle. Vierzehn Spiele absolvierte er in der Hinrunde für das Spiel gegen Schalke ist er gesperrt. 3 Millionen Euro sind für den Kongolesen keine schlechte Investition.

 

 

(Photo by Adam Pretty/Bongarts/Getty Images)

 

 

FC Augsburg: Martin Hinteregger

Eine echte Überraschung war der Transfer von Martin Hinteregger zu den Fuggerstädtern. 10 Millionen Euro für den Österreicher machen ihn zum teuersten Spieler in der Historie der Augsburger. Letztes Jahr war er von Salzburg an Gladbach ausgeliehen, dort spiegelten seine Leistungen nicht seinen Marktwert wider. Bei Augsburg ist er neben Gouweleeuw ein wichtiger Baustein in der Viererkette. Auch ein Tor hat er schon erzielt, den Siegtreffer gegen Ex-Club Gladbach.

 

 

(Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)

 

 

 

Werder Bremen: Max Kruse 

Er ist an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt. Schon 2007 spielte Kruse an der Weser, bevor er bei St.Pauli, Freiburg und Gladbach durchstartete. Nach einer sportlich sowie privaten Saison zum Vergessen beim VFL Wolfsburg, will Kruse nun wieder zu alter Leistung finden. Zwar hat er erst sechs Spiele absolviert, da er verletzt war, aber zwei Treffer sind ein Anfang. Der 14-Fache Nationalspieler passt mit Serge Gnabry und Claudio Pizarro in das Bremer Spiel, was auch die Serie von fünf Spielen ohne Niederlage in Folge zeigt.

 

(Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

 

 

SV Darmstadt: Roman Bezjak

Elf Mal stand der Mittelstürmer für die Lilien schon auf dem Platz, Tore Fehlanzeige. Der Slowene kam für 2 Millionen von HNK Rijeka und ist einer von 18 neuen Spielern in Darmstadt. Der komplette Umbruch hat sich aber weder für Bez

jak noch für Darmstadt ausgezahlt. Zurzeit sind sie die rote Laterne. Vielleicht findet er ja noch in das neue-alte System der Lilien, ansonsten wäre die für Darmstadt-Verhältnisse hohe Ablöse zum Fenster rausgeschmissen.

(Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

 

 

TSG Hoffenheim: Andrej Kramaric

Einen englischen Meister haben sie geholt. Nur spielte er da schon bei Hoffenheim. Andrej Kramaric war letzte Saison ausgeliehen, nun hat Hoffenheim den Stürmer für 10 Millionen von Leicester City fest verpflichtet. Schon letzte Saison spielte er eine entscheidende Rolle bei Hoffenheim, jetzt hat er mit Sandro Wagner einen neuen Partner im Sturm. Acht Scorerpunkte in 16 Spielen sind eine ordentliche Bilanz.

 

(Photo by Jan Huebner – Pool/Getty Images)

 

 

 

Eintracht Frankfurt: Taleb Tawatha

Die Transfertaktik von Eintracht Frankfurt war eigentlich, viele Spielerauszuleihen. Tawatha wurde fest verpflichtet. Der Linksverteidiger durfte aber gerade mal 18 Minuten Bundesligaluft schnuppern, nun ist er durch einen Innenbandriss auch noch außer Gefecht gesetzt. Für 1,2 Millionen kam der 24-Jährige Israeli von Maccabi Haifa. Gegen Oczipka zieht er den Kürzeren. Trotzdem kann er sich freuen: Frankfurt steht auf Platz Vier.

 

 

 

 

 

PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

SC Freiburg: Caglar Söyüncü

 

Zwanzig Jahre ist der Türke alt und dass merkt man ihm auch an. Immer wieder hat der Innenverteidiger Totalaussetzer. Dennoch ist er in der Verteidigung gesetzt. Denn bis auf die wenigen, aber heftigen Fehler spielt er souverän. Für 2,5 Millionen Euro hat Freiburg ihn geholt. Wenn er seine Fehler abstellt, ist er für die Zukunft ein guter Innenverteidiger.

 

 

(Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

 

RB Leipzig: Naby Keita & Oliver Burke

Vor allem Keita steht für den Erfolg der Leipziger. Der Mittelfeldmann hat schon vier Tore und zwei Vorlagen in 14 Spielen. Burke kommt als Stürmer erst auf einen Treffer, er ist zusammen mit Selke hinter Poulsen nur die Nummer Zwei. Beide Spieler waren RB 15 Millionen wert. Burke hatte dabei nur einen Marktwert von 250 Tausend. Dennoch ist das Geld von Leipzig gut investiert, denn sowohl Keita (20), als auch Burke (19) sind noch sehr jung und zeigen großes Potenzial, dass sie im Leipziger System ausspielen können.

 

 

 

 

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