Bis an die finanzielle Schmerzensgrenze: Wie die Eintracht Kamada und Ndicka vom Verbleib überzeugen will

2. Januar 2023 | Bundesliga | BY Michael Bojkov

News | Die Eintracht versucht alles, um Daichi Kamada und Evan Ndicka zu halten. Der Europa-League-Sieger will unbedingt einen ablösefreien Wechsel der beiden Leistungsträger im Sommer verhindern.

Eintracht will Kamada und Ndicka mit Top-Verträgen ausstatten

Noch ist nicht klar, für welche Farben Daichi Kamada (26) und Evan Ndicka (23) ab der kommenden Saison auflaufen werden. Fest steht: Die Eintracht gibt alles, um sie zu halten. Die Bild nennt nun konkrete Details. So soll den beiden Leistungsträgern jeweils ein unterschriftsreifer Vertrag bis 2026 vorliegen. Und die Zahlen haben es in sich: So sollen sowohl Kamada als auch Ndicka in die interne Gehaltsklasse der Topverdiener aufsteigen und künftig zwischen 2,5 und drei Millionen Euro jährlich verdienen. Dazu winken die Bosse mit lukrativen Erfolgsprämien.



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Bei der SGE liegen nur die Nationalspieler Kevin Trapp (32, 3,5 Millionen Euro Grundgehalt) und Mario Götze (30, drei Mio.) eine Kategorie höher. Allerdings rechnet man sich intern wohl vor allem bei Kamada nur noch geringe Chancen auf einen Verbleib aus. Internationale Topklubs könnten den Japaner locken und ihm ein weitaus größeres finanzielles Paket bieten.

Zudem geht man davon aus, dass der 26-Jährige den nächsten Schritt in der Karriereleiter gehen möchte. Was Hoffnung macht: Vergangenen Sommer lehnte Kamada im letzten Moment einen Wechsel zu Benfica ab. Es war “Oliver Glasner (48), der mich vom Bleiben überzeugte”, so der Mittelfeldmann kürzlich bei DAZN. Auch gibt es noch keine konkreten Berichte, wohin es ihn im Sommer ziehen könnte – ebenso nicht bei Ndicka.

Photo by Christof Koepsel/Getty Images)

Michael Bojkov

Lahm & Schweinsteiger haben ihn einst zum Fußball überredet – mit schwerwiegenden Folgen: Von Newcastle über Frankfurt bis Cádiz saugt Micha mittlerweile alles auf, was der europäische Vereinsfußball hergibt. Seit 2021 bei 90PLUS und vorwiegend in Spanien unterwegs.


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