FC Everton -Neuer Sportdirektor erklärt Transferpolitik

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Der FC Everton hat sich auf den wichtigsten Positionen schon neu aufgestellt. An der Seitenlinie der Portugiese Marco Silva, in der Position des Sportdirektors Marcel Brands. Gerade an Brands waren die Toffees wohl sehr interessiert, sollen über ein Jahr versucht haben ihn nach Liverpool zu locken. Nun da der ehemalige technische Direktor vom PSV Eindhoven da ist, kann die Transferplanung richtig losgehen.

Im  Guardian wird der neue Sportdirektor nun mehrfach in Bezug auf eben diese Transferplanung zitiert. Doch im Gegensatz zu den letzten Transferperioden, in denen viel Geld ausgegeben wurde, soll es nun bewusster zugehen. Der Kader der Toffees ist mit 38 Spielern eindeutig überfüllt, alleine im letzten Sommer wurden 150 Millionen Pfund für neue Spieler ausgegeben. Im Januar folgte dann eine weitere Einkaufstour für 40 Millionen Pfund. Ernsthafte Erfolge blieben dennoch aus, mit dem achten Tabellenplatz scheiterte die Qualifikation für die internationalen Wettbewerbe. Brands will nun versuchen, den Kader sinnvoll zu verkleinern.

„Als allererstes müssen wir Spieler abgeben, um unser Transferbudget zu erhöhen und auch unser Gehaltsbudget. Es ist auch nicht nur Geldsache. Natürlich ist Geld wichtig, aber es ist auch nicht praktikabel für einen Trainer, mit 38 Spielern zu starten.[…] Es sollten 25-30 Spieler sein.“

13 Spieler weg, unter anderem Rooney?

Ein Abgang von bis zu 13 Spielern scheint dem Sportdirektor also rein rechnerisch vorzuschweben. Unter anderem Wayne Rooney, Morgan Schneiderlin und Davy Klaasen, der erst im letzten Sommer von Ajax kam, sollen gehen dürfen. Diese Spieler würden nicht nur ein wenig Geld in die Kasse spülen sondern vor Allem das Gehaltsbudget deutlich entlasten. Ob man wirklich alle Spieler los wird, bleibt allerdings abzuwarten. Auch Brands weiß, dass es aufgrund der hohen Gehälter in England schwer ist Spieler abzugeben, die keine attraktiven Angebote bekommen. Auf jeden Fall steht den Toffees ein arbeitsreicher Sommer bevor.

 

(Photo by Shaun Botterill/Getty Images Sport)

 

Julius Eid

Seit 2018 bei 90PLUS, seit Riquelme Fußballfan. Gerade die emotionale Seite des Sports und Fan-Themen sind Julius‘ Steckenpferd. Alleine deshalb gilt: Klopp vor Guardiola.

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