Forsberg in der 120. Minute – RB Leipzig schlägt Bremen und steht im Finale

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News: Am Freitagabend fand das erste der beiden DFB-Pokal-Halbfinals statt. RB Leipzig gastierte beim SV Werder und zog dank eines Treffers in der 120. Minute von Emil Forsberg mit einem 1:2 (0:0) Auswärtssieg ins Finale ein.

Leipzig mit mehr Spielanteilen – Bremen im VAR-Pech



 

Während die „Roten Bullen“ den SVW in der Bundesliga nach Strich und Faden vernaschte, boten die Gastgeber in dieser Begegnung deutlich mehr Paroli. Leipzig hatte zwar mehr Spielanteile aufzuweisen, doch gegen eine gut-eingestellte Bremer-Defensive kam RB im ersten Durchgang nur zu selten zu Torchancen. Sowohl Olmo, Kampl als auch Mukiele scheiterten mit kläglichen Versuchen.

Die erste große Gelegenheit konnte der SVW verbuchen. Josh Sargent setzte sich in der 30. Minute stark gegen Upamecano durch, sein Schuss wiederum trudelte haarscharf am Pfosten vorbei.

Kurz vor der Pause der Aufreger. Selke kreuzte die Laufbahn von Mukiele, fiel und Schiedsrichter Gräfte zeigte auf den Elfmeterpunkt. Nach Eingriff des VAR wurde die Entscheidung jedoch revidiert.

Leipzig mit Alu-Pech

In den zweiten 45 Minuten agierten die Gäste deutlich souveräner und griffiger. Sörloth vergab in der 57. per Kopf, Orban scheiterte acht Minuten später am Querbalken.

In der 78. Minute war es wieder das Aluminium, was den Einschlag im Kasten von Pavlenka verhinderte. Den Schuss von Nkunku fälschte Moisander ab, Pavlenka lenkte das Spielgerät gerade noch so an den Pfosten.

Meistens waren es Standardsituationen, die an diesem Abend die meiste Gefahr versprühten. Nach einem Freistoß in der Nachspielzeit schraubte sich Poulsen hoch, der Kopfball ging aber knapp am Pfosten vorbei.

Eine Minute später war es wieder der Däne mit dem Kopf, doch der starke Pavlenka ging abermals im Duell als Sieger hervor. Da es nach 90 Minuten beim 0:0 blieb, pfiff Gräfe für weitere 30 Minuten an.

Hwang bringt Leipzig in Führung – Bittencourt gleicht aus

Der zukünftige Trainer des FC Bayern, Julian Nagelsmann, bewies mit seinen Einwechslungen ein goldenes Händchen. Nach Vorlage von Poulsen blieb Hee-chan Hwang gegen Pavlenka cool und schob zur Führung ein.

Ein haarsträubender Fehler von Dayot Upamecano brachte die Gastgeber in der 105. zurück in die Partie. Der Franzose verpatze einen Rückpass auf Gulacsi, Bittencourt spritzte dazwischen und schob aus spitzem Winkel ein.

RB kam mit Wut aus der Pause. Ein Solo von Benjamin Henrichs mit anschließendem Torabschluss wurde aber nur mit dem Außennetz belohnt. Zwei Minuten später kam Poulsen nach Hereingabe von Mukiele zum Kopfball, drüber.

In der Nachspielzeit der Verlängerung dann der Nackenschlag für alle grün-weißen. Matchwinner Hwang servierte per Kopf auf den eingewechselten Forsberg, der zum 1:2 traf.

Während RB nun auf Holstein Kiel oder Borussia Dortmund im Finale treffen wird, steht für die Bremer nun der Klassenerhalt in der Fußball Bundesliga im Fokus.

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Photo: imago

Hendrik Wiese

Aufgewachsen mit dem Spielstil von Bastian Schweinsteiger bevorzugt Hendrik spielerische Dominanz und technisch ansehnlichen Fußball. Seit Dezember 2019 ist er für 90PLUS unterwegs, bevorzugt im deutschen Oberhaus.

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