Groß lobt englische Youngster in der Bundesliga: „Mutiger Schritt“

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Jadon Sancho und Reiss Nelson stehen aktuell für einen vorherrschenden Trend: Zahlreiche junge englische Spieler haben in den letzten Monaten den – teilweise leihweisen – Schritt in die Bundesliga gewagt, um mehr Spielzeit zu erhalten. Pascal Groß von Brighton & Hove Albion findet diese Entwicklung positiv.

 

Sancho, Nelson, Lookman, Lukebakio, …

Als bestes Beispiel, wieso sich diese Entwicklung bei englischen Youngstern durchsetzt, lässt sich Reece Oxford anführen: Trotz seines jungen Alters kam der Verteidiger bei Borussia Mönchengladbach auf beträchtliche Spielzeit. Zurück bei West Ham durfte er noch keine Sekunde in der laufenden Runde in der Premier League ran. Dies wirkt ein wenig paradox, kann man zurzeit doch nicht ernsthaft behaupten, dass sich die „Hammers“ auf dem gleichen sportlichen Niveau wie die Fohlen bewegen.

Im Gespräch mit „The Argus“ ordnet Groß diesen Trend nun ein. Der Mittelfeldspieler kann dem Ganzen jedenfalls nur positives abgewinnen.

„Ich denke, es ist gut für diese jungen Spieler in die Bundesliga zu gehen, wenn sie dort eine Chance erhalten, welche sie hier eben nicht bekommen. Es ist natürlich ein mutiger Schritt, aber genauso ein wichtiger Schritt, da sie dort auf einem hohen Niveau spielen. Spieler wie Reiss oder Sancho können sich momentan in der Champions League beweisen, auf dem wirklich allerhöchsten Level. Sie spielen für richtig gute Mannschaften in Deutschland, keine kleinen Teams und sie setzen sich durch. Daher haben sie alles richtig gemacht. Lookman war in Leipzig und hat seine Sache gut gemacht. Lukebakio überzeugt in Düsseldorf.“

Momentan wird sein Teamkollege Aaron Connolly mit Hoffenheim in Verbindung gebracht. Auch dazu äußerte sich Groß.

„Jeder Spieler muss seinen eigenen Weg gehen. Ich kann ihm lediglich sagen, was ich über die Klubs weiß, sollte er mich jemals fragen. Das ist allerdings komplett seine eigene Entscheidung.“

Der umgekehrte Weg war aber auch für Groß nicht schlecht: Bei Brighton wurde der Deutsche in seinem ersten Jahr zum klubinternen Spieler des Jahres gewählt. Daraufhin wurde sein Vertrag bis 2022 verlängert.

(Photo by Joosep Martinson/Getty Images)

Marius Merck

Eine Autogrammstunde von Fritz Walter weckte die Leidenschaft für diese Sportart, die über eine (“herausragende”) Amateurkarriere bis zur Gründung von 90PLUS führte. Bei seinem erklärten Ziel, endlich ein “Erfolgsfan” zu werden, weiter erfolglos.

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