HSV: Papadopoulos-Deal platzte wegen Corona

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News | Eigentlich war der HSV drauf und dran, Kyriakos Papadopoulos nach China zu verkaufen. Der Grieche legte aber aufgrund der unklaren Lage mit dem Coronavirus sein Veto ein. Wie es mit ihm weitergeht, ist unklar.

Nachzahlungen an Leverkusen entfallen

„Meine Berater hatten die Verträge ausgehandelt. Weil das Thema Corona zu der Zeit in China schon präsent war, habe ich mich aufgrund der unklaren Situation dagegen entschieden.“. Bis Juni steht Papadopoulos in der Hansestadt noch unter Vertrag und verdient dort angeblich zwei Millionen Euro Gehalt im Jahr.

Dadurch, dass Papadopoulos nun doch in Hamburg bleibt, entfallen auch sämtliche Erfolgsprämien, die der HSV noch an Leverkusen hätte zahlen müssen, sofern der Spieler den Klub vor Vertragsende verlässt. Dabei handelt es sich um sämtliche Erfolgsprämien, die im Spielervertrag verankert und noch nicht erreicht worden sind, wie zum Beispiel die Qualifikation für Europa.

Der HSV kann sich eine weitere Million sparen, diese Prämie wäre fällig gewesen, wenn Papadopulos 20-mal im Spieltagskader stünde. Zuletzt war der Grieche aber vorwiegend im Kreise der U21 zugegen.

Wo es Papadopoulos demnächst hinzieht, ist noch nicht bekannt: „Das Ziel ist es, eine neue Herausforderung zu finden. Wo oder in welcher Liga, ist zweitrangig. Es sollte vom Gefühl einfach passen.“ Laut Angaben der „MOPO“, der Hamburger Morgenpost, sind die russischen Klubs Krylya Sovetov Samara und Rubin Kazan, sowie der türkische Verein Trabzonspor an Papadopoulos interessiert.

Der HSV steht mit 45 Punkten aus 25 Spielen auf Platz 2 der 2. Bundesliga. Der Rückstand auf Tabellenführer Arminia Bielefeld beträgt sechs Zähler.

(Photo by Lukas Schulze/Bongarts/Getty Images)

Victor Catalina

Mit Hitzfelds Bayern aufgewachsen, in Dortmund studiert und Sheffield das eigene Handwerk perfektioniert. Für 90PLUS immer bestens über die Vergangenheit und Gegenwart des europäischen Fußballs sowie seine Statistiken informiert.

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