Inter | Gespräche wegen Lukaku haben angeblich begonnen

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News | Trotz einer eigentlich passablen Torquote sind die Fans von Manchester United nie richtig warm mit Romelu Lukaku geworden. „Passabel“ ist auch nicht unbedingt das, was eine Ablöse von fast 90 Millionen Euro mitbringen sollen. Die Zeichen stehen mittlerweile recht eindeutig auf einen Abgang.

United bisher nicht zufrieden

Mit der Ankunft von Ole Gunnar Solskjaer wendete sich das Blatt für den zuvor unantastbaren Lukaku. Der Norweger bevorzugte im Angriff das schnelle Trio aus Marcus Rashford, Anthony Martial und Jesse Lingard, weshalb der Belgier zunehmend auf der Bank saß. Trotz eines kleinen Zwischenhochs im Frühling scheint die Uhr für Lukaku im Old Trafford abgelaufen zu sein. Der Stürmer selbst sieht dies wohl genauso und beschäftigt sich demnach konkret mit einem potentiellen neuen Arbeitgeber.

Wie die „Gazzetta Dello Sport“ herausgefunden haben will, kam es in der vergangenen Woche zu Gesprächen zwischen Inter und dem Management des Spielers. Dabei habe man weitestgehend eine Einigkeit über einen Zusammenarbeit von fünf Jahren erzielen können. Lukaku würde dem Vernehmen nach für diesen Schritt sogar Einbußen bei seinem Gehalt hinnehmen. Allerdings ist United mit den Ambitionen der Italiener bisher nicht zufrieden: Diese haben angeblich 30 Millionen Euro Ablöse zuzüglich der Dienste des einst von den Engländer sehr begehrten Ivan Perisic geboten. Der Kroate war aber damals ein Ziel von Ex-Coach José Mourinho, Interesse bestünde an dem Flügelstürmer aktuell nicht mehr. Viel eher erwarten die „Red Devils“ demnach einen Offerte von etwa 70 Millionen Euro – und dies ohne irgendeinen Spieler der „Nerazzurri“.

Auch wenn die Parteien noch deutlich auseinander liegen, deutet derzeit einiges darauf hin, dass die Nummer 9 bei United in der Saison 2019/20 von jemand anderem als Lukaku getragen wird. Das Interesse Inters macht zudem wegen dem mehr als fraglichen Verbleib von Mauro Icardi durchaus Sinn. Der Argentinier hat sich gerade in Rückrunde zu kaum einem Zeitpunkt so verhalten, als würde er seine langfristige Zukunft in Mailand sehen. So war der ehemalige Kapitän unter anderem mehrere Wochen suspendiert und wurde als Spielführer abgesetzt. Ein Verkauf des zweimaligen Serie A-Torschützenkönig könnte die nötigen finanziellen Mittel für Lukaku beschaffen.

(Photo by Shaun Botterill/Getty Images)

Marius Merck

Eine Autogrammstunde von Fritz Walter weckte die Leidenschaft für diese Sportart, die über eine (“herausragende”) Amateurkarriere bis zur Gründung von 90PLUS führte. Bei seinem erklärten Ziel, endlich ein “Erfolgsfan” zu werden, weiter erfolglos.

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