Kampl: „Ich werde Leverkusen auf jeden Fall verlassen“

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Nur zwei Jahre nach seinem Wechsel von Borussia Dortmund steht Kevin Kampl wieder vor dem Abflug! Nach einer weiteren starken Saison bei Bayer 04 Leverkusen fordert der Slowene nun mit Nachdruck einen Transfer! Ein Grund: Sein Mentor Roger Schmidt.

 

Wiedervereinigung mit Schmidt?

Trotz Vertrag bis 2020 möchte Kevin Kampl (26) Bayer 04 Leverkusen wohl mit aller Macht verlassen. Der Slowene, der seine Wechselabsicht vor allem mit der Entlassung seines Mentoren, Roger Schmidt, begründet drückt sich gegenüber dem Kicker dabei unmissverständlich aus: „Ich werde Leverkusen auf jeden Fall verlassen das ist Fakt!“

Laut Angaben des Sportmagazins verfügt der Mittelfeldspieler über eine Vielzahl an Interessenten. Die lukrativste Offerte stammt dabei, nicht nur aus finanziellen Gründen, aus Fernost. Beijing Guoan, wo sein langjähriger Lehrer mittlerweile unter Vertrag steht, steht in Kontakt mit der Werkself und ist bereit, 20 Millionen Euro zu zahlen. Das dürfte nicht genügen, denn der Bundesligist möchte den Vereinsrekord in Höhe von 30 Millionen Euro (Heung-Min Son zu Tottenham) knacken.

(Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

Für den 26-Jährigen ist dieser Schritt, trotz der überschaubaren sportlichen Aussichten, durchaus eine Option:

„Wohin ich gehe, ist komplett offen, ich habe viele Angebote.  China ist sehr weit. Wenn ich da hingehe, dann nur wegen Roger.“

Auch Sportdirektor Rudi Völler bestätigt gegenüber dem Kicker weitere Anfragen. Neben Guoan besteht konkretes Interesse vom AC Mailand. Die Variante, aufgrund der Transfersperre von Atlético Madrid zunächst ein halbes Jahr in China zu spielen, eher Kampl dann im Januar 2018 zu den Rojiblancos wechselt, spiele angeblich keine Rolle in seinen Überlegungen.

So oder so, die Entscheidung über seinen nächsten Karriereschritt soll noch vor dem Trainingsauftakt am kommenden Montag fallen. Mit diesem aggressiven Manöver hat Kampl jedenfalls sicher gestellt, dass er seinen Wunsch schnell erfüllt bekommt, auch wenn er dadurch die Ablöse für seinen derzeitigen Arbeitgeber mächtig drückt. 

 

 

 

 

Chris McCarthy

Gründer und der Mann für die Insel. Bei Chris dreht sich alles um die Premier League. Wengerball im Herzen, Kick and Rush in den Genen.

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