Liverpool: Coutinho spricht recht offen über einen Januar-Wechsel

7. Dezember 2017 | Champions League | BY Marius Merck

Gestern in der Champions League dreifacher Torschütze – heute erneut Gegenstand von Spekulationen: Um Philippe Coutinho will es einfach nicht ruhig werden.

 

“Wir werden im Januar sehen, was passiert”

Was für ein Abend für den Brasilianer: Gestern erzielte er seinen ersten Dreierpack für den FC Liverpool und führte die Mannschaft darüber hinaus noch erstmals als Kapitän auf das Feld. Wer dann im Interview nach dem Spiel auf ein Bekenntnis zu den “Reds” hoffte, sollte bitter enttäuscht werden.

Der Wechselwunsch des Spielers in Richtung Barcelona scheint nach wie vor existent zu sein, andernfalls lassen sich die getroffenen Aussagen nach Spielende kaum erklären. Bereits im vergangenen Sommer hatte Coutinho eine offizielle Transferanfrage an seinen Klub gestellt.

(Photo by Clive Brunskill/Getty Images)

Der “Telegraph” zitiert den brasilianischen Nationalspieler nach dem Spiel gegen Spartak Moskau folgendermaßen:

“Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt. Was immer im Januar passieren wird, werden wir erst im Januar erfahren. Ich kann nicht sagen, ob es dann eine Offerte geben wird. (…) Im letzten Sommer habe ich ein Jobangebot wie jeder normale Arbeitnehmer erhalten, dass mich interessiert hat. Seit meinem Verbleib spiele ich weiterhin mit Willen und Leidenschaft.”

Nach einem Bekenntnis zu seinem aktuellen Arbeitgeber klingen diese Aussagen wahrlich nicht. Wenn Coutinho gewollt hätte, wäre es nach einem solchen Abend wie gestern einfach gewesen, den Gerüchten entgegen zusteuern. Auf der anderen Seite kann man einen Spieler auch zu nichts zwingen, was er selbst nicht auch wirklich möchte.

Und einen längerfristigen Verbleib in Liverpool scheint Coutinho wirklich nicht mehr zu wollen. Die getroffenen Statements sprechen zumindest eine eindeutige Sprache.

Marius Merck

Eine Autogrammstunde von Fritz Walter weckte die Leidenschaft für diese Sportart, die über eine (“herausragende”) Amateurkarriere bis zur Gründung von 90PLUS führte. Bei seinem erklärten Ziel, endlich ein “Erfolgsfan” zu werden, weiter erfolglos.


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