Mainz 05 | „Keine sportlichen Gründe“ – Szalai-Berater teilt aus

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News | Am Montag strich der 1. FSV Mainz 05 Adám Szalai aus dem Kader. Ein Tag später meldet sich sein Berater zu Wort und erhebt Vorwürfe gegen den Bundesligisten.

Szalai-Berater: „Vorgehen von Mainz 05 macht mich fassungslos!“

Laut der Verantwortlichen des 1. FSV Mainz 05 waren rein sportliche Gründe ausschlaggebend für die Entscheidung, Adám Szalai aus dem Kader zu streichen. „Aus unserer Sicht ist es unwahrscheinlich, dass er die von ihm erhofften Einsatzzeiten in dieser Saison bei Mainz 05 erhält“, erklärte Sportvorstand Rouven Schröder gegenüber der dpa.

Diesen Aussagen widersprach Szalais Berater Oliver Fischer entschieden. Gegenüber der Bild sagte er: „Das Vorgehen von Mainz 05 macht fassungslos und kann nicht akzeptiert werden. Weder auf noch neben dem Platz hat sich Adam etwas zu schulden kommen lassen.“ Dass es sich um sportliche Gründe handeln soll, kann der Berater vor allem auch angesichts des Einsatzes von Szalai im Pokalspiel vor zehn Tagen nicht glauben: „Dass es dann kurze Zeit später sportlich nicht mehr reichen soll und gar der Ausschluss vom Mannschaftstraining erfolgen soll, kann nicht ernst gemeint sein. Es ist für jedermann offensichtlich, dass die ausgesprochene Freistellung keine reinen sportlichen Gründe haben kann.“

Mainz 05: Szalai-Berater hat Theorie

Fischer hingegen hat eine ganz andere Vermutung. Seiner Meinung nach ist der FSV Mainz 05 verärgert darüber, dass Szalai sich dafür einsetzte, dass die Spieler ihren seit März coronabedingt gestundetes Gehaltsanteil ausbezahlt bekommen. Laut Bild war dies nach Ansicht der Spieler allerdings so vereinbart worden. „Wichtig ist es Adam klarzustellen, dass er bezüglich coronabedingter Gehaltsstundung jederzeit vorangegangen ist. Er hat die Wünsche des Vereins nicht nur mitgetragen, sondern andere Spieler, die sehr skeptisch waren, sogar überzeugt, den Weg mitzugehen“, so Fischer.

Der Verein äußerte sich auf Nachfrage der Bild nicht zu den Vorwürfen des Beraters und verweist stattdessen auf seine Stellungnahme vom Montag.

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Autor: Lukas Heigl

(Photo by Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)

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