Manchester United | Lächerliche Barca-Offerte für Pogba?

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Bei der Weltmeisterschaft zeigte der im letzten Jahr viel kritisierte Paul Pogba starke Leistungen, gestern kehrte er in den Trainingsbetrieb bei Manchester United zurück. Trotzdem halten sich Wechselgerüchte um den Franzosen, vornehmlich wegen seiner nicht optimalen Beziehung mit Trainer José Mourinho. Der FC Barcelona soll nun an die „Red Devils“ herangetreten sein – mit einer fast lächerlichen Offerte.

 

United will den Spieler halten

Wie der italienische Journalist Gianluca Di Marzio berichtet, hat der FC Barcelona den Engländern ein Angebot für Pogba unterbreitet. Die Offerte lag demnach bei 50 (!) Millionen Euro, zusätzlich hätten die Katalanen die Spieler Yerry Mina und André Gomes angeboten. Wenn dieser Bericht stimmen sollte, könnte man diese Offerte fast als dreist einordnen. Mina kam erst im Winter zu den Katalanen, dabei wunderten sich schon viele Beobachter, ob der Kolumbianer tatsächlich die sportliche Klasse für einen Verein wie den FC Barcelona besitzt.

Der Kolumbianer wurde in der Rückrunde so gut wie gar nicht eingesetzt, nach nur einem halben Jahr will Barca den jungen Verteidiger anegblich schon wieder loswerden. Durch seine gute Weltmeisterschaft, welche vor allem aus seinen drei Treffern besteht, konnte er immerhin seinen Marktwert aufwerten. Gomes hat seit seiner Ankunft bei Barca im Sommer 2016 kaum Einsätze gesehen. Die damalige Summe von 37 Millionen Euro Ablöse werden die Spanier aufgrund der andauernden Reservistenrolle des Portugiesen nie wieder sehen.

Pogba kostete schon vor zwei Jahren 100 Millionen Euro, bei dem heutigen aufgehitzten Markt dürfte ein potentieller Erlös für den 25-Jährigen vielfach höher sein. Daneben kommt der Mittelfeldspieler mit viel Selbstvertrauen als Weltmeister zurück. Im Prinzip bietet Barca also fast genau die gleiche Summe, welche United vor zwei Jahren selbst bezahlte, tendenziell eher sogar etwas weniger.

Die „Red Devils“ haben laut Di Marzio dieses Angebot logischerweise abgelehnt. Pogba wird als integraler Spieler in den sportlichen Plänen gesehen, daneben ist sein Marketingpotential unglaublich hoch. Zudem hätte der englische Rekordmeister bei einem momentanen Verkauf kaum noch Zeit einen Nachfolger zu finden.

Der Weltmeister ist laut der „Times“ übrigens abermals mit Mourinho unzufrieden, der Gegenstand soll dieses Mal die Bewertungen des Trainers seiner Leistungen als TV-Experte bei der Weltmeisterschaft sein…

(Photo by LIONEL BONAVENTURE/AFP/Getty Images)

Marius Merck

Eine Autogrammstunde von Fritz Walter weckte die Leidenschaft für diese Sportart, die über eine (“herausragende”) Amateurkarriere bis zur Gründung von 90PLUS führte. Bei seinem erklärten Ziel, endlich ein “Erfolgsfan” zu werden, weiter erfolglos.

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