RB Leipzig als Sprungbrett zum Topklub: Für einige Spieler droht der Traum vorerst zu platzen

RB Leipzig
Bundesliga

News | Für RB Leipzig könnte es sportlich derzeit besser laufen. Die Misserfolge sorgen auch dafür, dass das Interesse an einigen jungen Spielern abnimmt, die RB als Sprungbrett zu europäischen Topvereinen sehen.

RB Leipzig stattet Spieler mit Ausstiegsklauseln aus

Für RB Leipzig könnte es sportlich besser laufen. Einige unnötige Punktverluste hat man bereits einstecken müssen, der Rückstand zu FC Bayern wächst (10 Punkte). Es bleibt eine Saison mit Schatten, was einige Spieler besorgen dürfte, die RB als Sprungbrett zu einem europäischen Top-Klub nutzen wollen.

Naby Keïta (26), Ibrahima Konaté (22), Timo Werner (25), Dayot Upamecano (23) und Marcel Sabitzer (27) haben es vorgemacht: Sie alle wechselten zu Spitzenteams – meist mit Hilfe einer Ausstiegsklausel.

Die haben auch viele aktuelle Spieler in ihren Verträgen verankert. So kann laut der Sport Bild Dominik Szoboszlai (21) für eine Summe zwischen 60 und 70 Millionen Euro den verein verlassen. Die Ausstiegsklauseln von Lukas Klostermann (25), Konrad Laimer (24), Amadou Haidara (24), Tyler Adams (22) und Brian Brobbey (19) liegen dem Vernehmen nach bei rund 40 Millionen Euro, die von Angeliño (24) knapp über 50 Millionen.



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Fraglich ist allerdings, ob einer der großen Vereine bereit ist, so tief in die Tasche zu greifen. Zum einen hat Corona den Markt ein Stück weit dereguliert, auf der anderen Seite läuft es sportlich eben nicht so gut wie erwartet bei den Leipzigern. Das sorgt auch dafür, dass das Interesse an den Spielern abnimmt. Nichtsdestotrotz gibt es Ausnahmen.

Bei Christopher Nkunku (23) etwa stehen die Topklubs Schlange. „Natürlich haben viele Vereine Interesse an Christo“, so RB-Trainer Jesse Marsch (48). Unter anderem sei PSG interessiert, bei denen die Nachfolge von Kylian Mbappé (22) für den Fall diskutiert wird, dass dieser den Verein nächsten Sommer verlässt. Auch Dani Olmo (23) weckt stets Interesse. An ihm sollen Barcelona und ManUnited dran sein.

Bei welchen Angeboten die Bullen schwach werden, müsse im Einzelfall diskutiert werden. „Ausschlaggebend für einen Transfer im Rahmen unserer ganzjährig stattfindenden strategischen Kaderplanung ist immer das jeweilige Fit des Spielers in unser Mannschaftsgefüge. Darüber hinaus kommentieren wir grundsätzlich weder Zahlen noch Vertragsinhalte“, teilte der Verein diesbezüglich mit.

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