Schalke 04: Drohungen gegen Aufsichtsrats-Chef Dr. Buchta

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News | Auf Schalke herrscht seit Wochen Chaos und die Fans sind sauer auf den Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Jens Buchta. Er erhält sogar Drohungen. 

Für Schalke steht in den Wochen nach dem Ende der Länderspielpause sehr wahrscheinlich der offiziell besiegelte Gang in die 2. Bundesliga an. Die katastrophale Saison forderte auf Personalebene schon das ein oder andere Opfer. Nachdem eine Zusammenarbeit mit Ralf Rangnick nicht realisiert werden konnte, wurde heute Peter Knäbel (54) vom FC Schalke 04 als neuer Vorstand Sport und Kommunikation vorgestellt. Seit mehreren Wochen leitete er schon kommissarisch die sportlichen Geschicke auf Schalke, nachdem Jochen Schneider entlassen wurde. Nun wird der 54-Jährige diese Aufgabe auch langfristig übernehmen. 

Zuletzt zeichnete sich diese Entscheidung ab, da immer mehr Kandidaten nicht zur Verfügung standen. Knäbel ist nicht der Hoffnungsträger, der Euphorie auslöst, so wie es Rangnick war, aber er steht auch nicht im Zentrum der Kritik. Dort befindet sich der Aufsichtsratsvorsitzende des FC Schalke Dr. Jens Buchta, der in der Öffentlichkeit ein unglückliches Bild abgab. 

Schalke: Buchta erhielt Drohungen

Bei der Präsentation von Knäbel war auch Dr. Buchta anwesend, der nach dem gescheiterten Rangnick-Poker in Kritik geriet. Er wurde als Hauptschuldiger für die misslungenen Verhandlungen ausgemacht. Die Situation hatte ernsthafte Konsequenzen für ihn. „Wenn es persönliche Bedrohungen per E-Mail oder SMS gibt, die zum Teil sogar körperliche Androhungen beinhalten, dann sollten wir vielleicht alle mal innehalten, uns aufs Schalker Leitbild besinnen und einen faireren Umgang miteinander pflegen“, teilte er mit. Dem 57-Jährigen geht es dabei auch nicht um eine kritikfreie Debatte, wie er klarstellte: „Bei aller ja vielleicht berechtigten und notwendigen Kritik: Wir üben ein Ehrenamt aus. Und es geht immer darum, das Beste für den FC Schalke 04 zu erreichen.“

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Zuletzt gab es immer wieder Grenzüberschreitungen in den sozialen Netzwerken. Arsenal-Legende Thierry Henry (43) kündigte zuletzt an, seine Social-Media-Kanäle zu deaktivieren und forderte konkrete Maßnahmen der Verantwortlichen dieser Plattformen. „Es muss eine Art von Verantwortlichkeit geben“, so der Franzose. 

Foto: Jürgen Fromme/firo/Imago

Damian Ozako

Als Kind von Tomas Rosicky verzaubert und von Nelson Haedo Valdez auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht worden. Geblieben ist die Leidenschaft für den (offensiven) Fußball. Seit 2018 bei 90PLUS.

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