Schalke | Fischer mit Kritik an Schalkes Spielstil und Tipps für Embolo

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Nach 9 Spieltage nur fünf Tore: Vor allem in der Offensive hakt es bei Vizemeister Schalke noch gewaltig. Die Chancenverwertung in den letzten Partien war ausbaufähig und die Kritik an den Stürmern und insbesondere Breel Embolo (21) wächst. Die königsblaue Stürmerlegende Klaus Fischer nimmt den Schweizer nun in einem Interview mit der „WAZ“ in Schutz.

Zusatzschichten für Embolo

Der 68-Jährige wusste bekanntlich wo das Tor stand und weiß auch, dass es für einen Stürmer nicht immer einfach ist. Im Interview mit der „WAZ“ rät er Embolo dazu im Training zu Zusatzschichten, in denen er gezielt an seinem Abschluss arbeitet. „Die Sicherheit […]kommt nicht von allein“, so der ehemalige Mittelstürmer. Ihm haben damals Zusatzschichten im Training enorm geholfen. Fischer betont jedoch auch, dass er vom Schweizer viel hält. Der 21-Jährige arbeite hart, aber belohne sich dafür nicht.

Kritik am Spielstil

Doch Embolo sei bei weitem nicht alleinschuldig für die derzeitige Offensivflaute der Schalker. Fischer zeigt sich deutlich unzufrieden mit der aktuellen Ausrichtung der Königsblauen:

„Wenn man so liest, was nach dem Spiel in Leipzig gesagt wurde, dann sind ja eigentlich alle zufrieden mit der Art, wie sie gespielt haben – aber meine Welt ist das nicht mehr. Das ist nicht mein Fußball, nur lange Bälle aus der Abwehr nach vorne zu schlagen und dann hinterher zu laufen.“ [via WAZ]

Wenn die Mannschaft generell zügiger und zielorientierter in die Offensive spielen würde, könne sich ein Stürmer auch besser einbringen. Dann müsse die Chancenverwertung jedoch auch besser werden als zuletzt. Insebsondere bei Kopfbällen. Dafür hat der 68-Jährige auch noch einen altmodischen Tipp parat: Das Kopfballpendel. Fischer weiter:

„Mit hat das viel gebracht, denn ich glaube, ich wurde so zu einem der weltbesten Kopfballspieler meiner Zeit. Heute ist das Pendel aus der Mode gekommen, dabei wäre es schon wichtig, mit 12 oder 13 Jahren daran zu üben.“ [via WAZ]

Dass Embolo sich bis zum Spiel in Köln am Mittwoch noch ans Kopfballpendel wagt, darf bezweifelt werden, aber vielleicht schaffen der Schweizer und die restliche Mannschaft es auch auf anderem Wege wieder offensiv zu überzeugen.

(Photo by Karina Hessland-Wissel/Bongarts/Getty Images)

Damian Ozako

Als Kind von Tomas Rosicky verzaubert und von Nelson Haedo Valdez auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht worden. Geblieben ist die Leidenschaft für den (offensiven) Fußball. Seit 2018 bei 90PLUS.

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