Schalke unter Druck: Finanzielle Probleme drohen!

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Dass der FC Schalke 04 in den letzten Jahren seine Verbindlichkeiten pro Jahr um 20 Millionen Euro reduziert und diesen Weg auch konsequent weitergeht, ist definitiv positiv anzumerken. Auch Christian Heidel trug schon zur Verbesserung der finanziellen Lage bei, reduzierte das Gehaltsniveau beträchtlich. Dass das trotzdem noch nicht reicht, um entspannt auf die aktuelle Lage zu blicken, geht aus einem Bericht der „Welt“ hervor. 

Demnach ist der internationale Wettbewerb für die „Königsblauen“ sehr wichtig, einen längerfristigen Aufenthalt im Mittelmaß kann man sich wortwörtlich nur sehr schwer leisten. Dieser wäre jedenfalls zumindest mit weiteren Einbußen und etwaigen Verkäufen verbunden.

(Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

Millionenverlust für den Klub

Finanzvorstand Peter Peters deutete dies auch am Freitag vor dem 1:1 gegen Bayer Leverkusen an. Man rechne für das Geschäftsjahr 2017 mit einem Fehlbetrag von 14 Millionen Euro. Als Gründe identifizierte Peters neben Rückstellungen im Personalbereich sinkende Transfererlöse im Vergleich zum Vorjahr sowie fehlende Einnahmen aus dem Europapokal. „Die prognostizierten Jahreszahlen zeigen auf, dass eine Qualifikation für den internationalen Wettbewerb in einem sich veränderten Umfeld immer wichtiger wird, um unsere mittelfristige Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten“, sagte Peters weiterhin.

Der Verein rechnet mit sinkenden Erlösen, nachdem das Geschäftsjahr 2016 noch einen Rekordumsatz von über 260 Millionen Euro mit sich brachte. Derzeit, so Peters, lautet die Prognose, dass der Umsatz bei rund 237 Millionen Euro liegen soll. Der Fehlbetrag resultiere unter anderem aus der Freistellung von Weinzierl und seinem Trainerteam. Überdies blieb ein Transfergewinn unter Heidel aus, die Reduzierung der Gehaltsaufwendungen scheint nicht auszureichen. Zumindest nicht ohne den Europapokal.

Manuel Behlert

Vom Spitzenfußball bis zum 17-jährigen Nachwuchstalent aus Dänemark: Manu interessiert sich für alle Facetten im Weltfußball. Seit 2017 im 90PLUS-Team. Lässt sich vor allem von sehenswertem Offensivfußball begeistern.

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